BYD Aktie: Mit Rückenwind!
Im nächsten Monat bringt BYD sein Premiummodell Denza Z9GT nach Europa — ausgestattet mit einer Ladetechnologie, die den bisherigen Marktstandard deutlich übertrifft. Der Schritt kommt nicht von ungefähr: Im heimischen China bricht das Geschäft ein, während das Auslandsgeschäft erstmals die Inlandsverkäufe übersteigt.
Ladetechnik als Wettbewerbsargument
Der Denza Z9GT lädt per „Megawatt Flash Charging 2.0" von 10 auf 70 Prozent in fünf Minuten — selbst bei minus 30 Grad. Die Reichweite beträgt bis zu 800 Kilometer. Zum Vergleich: Aktuelle Schnelllader europäischer Hersteller liefern typischerweise 150 bis 350 kW; BYDs System soll Spitzenwerte von 1.500 kW pro Ladepunkt erreichen.
Die zugrundeliegende Batterietechnologie setzt auf Lithiumeisenphosphat — ein Ansatz, der teure Metalle wie Kobalt oder Nickel vermeidet. Laut BloombergNEF kostet diese Chemie derzeit 81 Dollar pro Kilowattstunde, verglichen mit 128 Dollar für herkömmliche Nickel-Mangan-Kobalt-Akkus. Die neue Blade Battery 2.0 soll zusätzlich eine fünf Prozent höhere Energiedichte als ihr Vorgänger erreichen.
Inlandseinbruch trifft auf Exportrekord
Die Dringlichkeit der Europastrategie erklärt sich aus den Zahlen des Heimatmarkts. Im Februar sanken BYDs Verkäufe in China um 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Neben dem verlängerten Neujahrsfest belastet eine seit Jahresbeginn geltende Kaufsteuer von fünf Prozent auf Elektrofahrzeuge die Nachfrage. Über Januar und Februar zusammen liegt das Minus bei rund 36 Prozent.
Das Auslandsgeschäft entwickelt sich spiegelbildlich. Erstmals in der Unternehmensgeschichte übertrafen die Exportlieferungen im Februar die Inlandsverkäufe — mit einem Zuwachs von rund 50 Prozent auf über 100.600 Einheiten. In Europa legten die Neuzulassungen 2025 um 269 Prozent auf rund 187.657 Fahrzeuge zu. Im Januar überholte BYD Tesla bei den Neuzulassungen in Europa.
Produktion und Vertrieb werden ausgebaut
Um das Wachstumstempo zu halten, nimmt BYDs neues Werk in Ungarn im zweiten Quartal die Serienproduktion auf. In Deutschland plant das Unternehmen bis Ende 2026 ein Händlernetz von mehr als 350 Standorten. Weltweit peilt BYD für 2026 Exporte von 1,3 Millionen Fahrzeugen an — ein Plus von 24 Prozent gegenüber den für 2025 erwarteten rund 1,05 Millionen Einheiten. Neue Werke in Thailand, Usbekistan und Brasilien sollen langfristig 300.000 Fahrzeuge jährlich liefern.
Am 26. März veröffentlicht BYD den vollständigen Jahresbericht 2025. Investoren erwarten dabei vor allem Aufschluss über die Margenentwicklung — denn steigende Umsätze gingen in den ersten neun Monaten des Jahres mit einer leichten Gewinnkompression einher. Einen Tag später, am 27. März, entscheidet der Vorstand über die Abschlussdividende für 2025.
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