Interne Dokumente enthüllen einen massiven Strategiewechsel bei dem Social-Media-Giganten. Während sich teure Gerichtsurteile wegen des Suchtpotenzials der Plattformen häufen, zwingt das Management seine Softwareentwickler zu aggressiven Quoten bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Der Konzern will seine Arbeitsweise fundamental umbauen, um explodierende Infrastrukturkosten und rechtliche Risiken aufzufangen.

Strikte Vorgaben für Programmierer

Geleakte Papiere vom Wochenende zeigen detaillierte Zielvorgaben für die Belegschaft. Die Abteilung, die Kern-Apps wie Facebook und Instagram betreut, steht unter besonderem Zugzwang. Bis zum ersten Halbjahr 2026 sollen 65 Prozent der dortigen Programmierer mehr als drei Viertel ihres Codes mithilfe von KI-Werkzeugen schreiben.

Auch andere Unternehmensbereiche erhalten für das Geschäftsjahr 2026 konkrete Zielvorgaben:
* Maschinelles Lernen: 50 bis 80 Prozent des Codes für ML-Modelle müssen KI-gestützt erstellt werden.
* Führungskräfte: 80 Prozent der erfahrenen Entwickler werden zur Nutzung interner Assistenten wie DevMate verpflichtet.
* Strukturwandel: In der Reality Labs Sparte werden Teams in "AI-native Pods" umorganisiert und Rollen zu "AI Buildern" umbenannt.

Juristische Rückschläge belasten

Dieser interne Effizienz-Druck fällt in eine Phase wachsender externer Probleme. Der Konzern kassierte in der vergangenen Woche zwei empfindliche juristische Niederlagen. Ein Gericht in New Mexico verhängte eine Strafe von 375 Millionen US-Dollar wegen mangelnden Schutzes von Minderjährigen. Nur einen Tag später verurteilte eine Jury in Los Angeles Meta zur Zahlung von 4,2 Millionen US-Dollar, weil das Design der Plattformen gezielt süchtig mache. Analysten werten besonders das zweite Urteil als gefährlichen Präzedenzfall, da es direkt das Produktdesign angreift.

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Diese Nachrichten haben am Markt deutliche Spuren hinterlassen. Auf Wochensicht verlor das Papier 12,50 Prozent an Wert und ging am Freitag bei 456,05 Euro aus dem Handel. Damit nähert sich der Kurs bis auf wenige Prozentpunkte dem 52-Wochen-Tief von 437,80 Euro an.

Milliarden für neue Rechenzentren

Gleichzeitig schraubt das Unternehmen seine Ausgaben für die technische Infrastruktur massiv in die Höhe. Für das laufende Geschäftsjahr plant das Management Investitionen zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar für neue Rechenzentren und die Beschaffung von Chips.

Am 29. April 2026 wird Meta seine Zahlen für das erste Quartal vorlegen. Dann müssen die Verantwortlichen belegen, ob der erzwungene Umbau zur KI-gestützten Entwicklung bereits messbare Kostenvorteile liefert, um die gigantischen Investitionssummen und potenziellen Strafzahlungen auszugleichen.

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