Meta Aktie: Positive Ertragsaussichten!
Meta Platforms hat am Freitag drei weitreichende Partnerschaften im Nuklearenergiesektor bekanntgegeben – und katapultiert damit die Aktienkurse der beteiligten Unternehmen in die Höhe. Während die Meta-Aktie selbst nur moderat um 0,26 Prozent auf 647,73 US-Dollar zulegte, explodierten die Papiere von Vistra um 16,40 Prozent auf 175,30 US-Dollar und Oklo-Aktien schossen um 17,56 Prozent auf 114,74 US-Dollar nach oben.
Der Tech-Gigant aus Menlo Park will durch die Abkommen mit Vistra, TerraPower und Oklo bis 2035 zusätzliche Kapazitäten von 6,6 Gigawatt sichern – eine Leistung, die den gesamten Strombedarf von New Hampshire übersteigt. Konkrete finanzielle Details zu den Vereinbarungen gab Meta nicht preis.
Prometheus-Rechenzentrum als Treiber
Im Zentrum steht das Prometheus-Rechenzentrum, das derzeit in New Albany, Ohio, entsteht. Mark Zuckerberg hatte das System bereits im Juli 2024 als zentrale Komponente für die KI-Entwicklung des Konzerns vorgestellt. Die Inbetriebnahme ist für 2026 geplant.
Die drei Energiepartnerschaften verfolgen unterschiedliche Zeitpläne: Mit Vistra will Meta bestehende Atomkraftwerke in Ohio und Pennsylvania durch finanzielle Unterstützung länger betriebsfähig halten und deren Kapazitäten ausbauen. Die Projekte von TerraPower und Oklo befinden sich dagegen noch im Aufbau.
Gestaffelte Inbetriebnahme bis 2035
TerraPower soll zwei Nuklearenergie-Anlagen errichten, deren Betriebsstart für 2032 vorgesehen ist und die bis zu 690 Megawatt Leistung erbringen werden. Zusätzlich sichert sich Meta Optionen auf Energie aus bis zu sechs weiteren TerraPower-Projekten, die bis 2035 ans Netz gehen und die Gesamtkapazität auf rund 2,8 Gigawatt ausbauen könnten.
Oklos fortschrittlicher Nukleartechnologie-Standort in Pike County, Ohio, soll bereits 2030 produktiv werden und bis zu 1,2 Gigawatt Leistung in das PJM-Stromnetz einspeisen. Meta leistet hier Vorauszahlungen für Strom und stellt Kapital für die Sicherung von Kernbrennstoff bereit. Die Bauvorbereitungen sollen noch 2025 beginnen, die volle Kapazität ist für 2034 geplant.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Meta?
Die Vistra-Verträge umfassen 20-jährige Liefervereinbarungen über mehr als 2,1 Gigawatt aus bestehenden Atomkraftwerken. Zudem unterstützt Meta Reaktor-Upgrades, die weitere 433 Megawatt Kapazität hinzufügen sollen.
Teil einer umfassenden KI-Energiestrategie
Die Vereinbarungen fügen sich in Metas größere Bemühungen ein, ausreichend Energie für die Entwicklung von Superintelligenz zu beschaffen. Meta folgt damit einem Branchentrend: Gemeinsam mit Amazon und Google hatte der Konzern im März 2024 eine Übereinkunft unterzeichnet, die weltweite Kernenergieerzeugung bis 2050 zu verdreifachen.
Bereits im Juni 2024 hatte Meta einen 20-jährigen Vertrag mit Constellation Energy abgeschlossen, der ab 2027 die Belieferung mit Atomstrom aus dem Clinton Clean Energy Center in Illinois vorsieht.
Joel Kaplan, Leiter der Abteilung für politische Angelegenheiten bei Meta, betonte die strategische Bedeutung: "Modernste Rechenzentren und KI-Infrastruktur sind unerlässlich, um Amerikas Position als globaler KI-Führer zu sichern."
Nach Unternehmensangaben werden durch die Projekte mehrere tausend Stellen im Bausektor sowie mehrere hundert dauerhafte Betriebsarbeitsplätze entstehen. Ein pikantes Detail am Rande: OpenAI-Mitbegründer Sam Altman hält 4,3 Prozent der Oklo-Anteile im Wert von etwa 650 Millionen US-Dollar – Oklo war 2024 über eine von Altman mitinitiierte SPAC an die Börse gegangen.
Meta-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Meta-Analyse vom 9. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Meta-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Meta-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Meta: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








