L&C Bio forciert seine Expansion im chinesischen Markt massiv. Nach der bereits erteilten Importzulassung für das Regenerationspräparat MegaDerm Plus hat das Unternehmen nun den entscheidenden Antrag auf lokale Produktion eingereicht. Kann L&C Bio damit die enorme Nachfrage bedienen, die bisher kaum gedeckt werden konnte?

Produktion vor Ort rückt näher

Die Tochtergesellschaft L&C China hat den Zulassungsantrag für die lokale Fertigung von MegaDerm Plus bei der chinesischen Gesundheitsbehörde NMPA eingereicht. Da das Produkt bereits seit Anfang 2025 über eine Importlizenz verfügt, wird mit einem beschleunigten Prüfverfahren gerechnet. Ziel ist es, die Herstellung direkt im Werk in Kunshan anzusiedeln und bereits in diesem Jahr ein Massenproduktionssystem zu etablieren.

Hintergrund dieser Strategie ist das enorme Marktpotenzial. Laut Unternehmensangaben war die erste Importcharge nach dem Verkaufsstart im Januar innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Bisher deckt das Importvolumen lediglich rund zehn Prozent des jährlichen Bedarfs in China ab. Eine lokale Produktion würde die Lieferfähigkeit drastisch erhöhen und die Marktposition festigen.

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Operative Stärke trotz Buchungsverlusten

Die jüngsten Geschäftszahlen unterstreichen den Wachstumskurs. Im vergangenen Jahr steigerte L&C Bio den konsolidierten Umsatz um 18,5 Prozent auf 85,5 Milliarden Won. Besonders beeindruckend entwickelte sich der operative Gewinn, der um 66,8 Prozent auf rund 4,2 Milliarden Won kletterte. Haupttreiber war hier der Markterfolg des Hautboosters Re2O.

Dass unter dem Strich ein Nettoverlust ausgewiesen wurde, liegt primär an nicht zahlungswirksamen Sondereffekten. Hierzu zählen Bewertungseinbußen bei Wandelanleihen sowie Buchverluste bei der chinesischen Tochtergesellschaft, die den operativen Cashflow jedoch nicht belasten.

Fokus auf strategische Partnerschaften

L&C Bio bereitet den Boden für den großflächigen Roll-out bereits vor. Im Rahmen einer Delegationsreise wurden im Januar Kooperationsgespräche mit chinesischen Krankenhäusern, Distributoren und medizinischen Gruppen geführt. Ziel ist es, das gesamte Portfolio an humanbasierten Regenerationsprodukten in der Region zu etablieren.

Die Entscheidung der NMPA über die lokale Produktionslizenz wird nun zum zentralen Faktor für die Skalierung des Geschäftsmodells in China. Mit dem Start der Massenfertigung in Kunshan könnte das Unternehmen die bisherigen Kapazitätsengpässe überwinden und unmittelbar von der hohen Nachfrage lokaler Mediziner profitieren.

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