Meta Platforms steckt aktuell in einer Zwickmühle zwischen aggressiven Expansionsplänen und regulatorischen Bremsmanövern. Einerseits sorgt die geplante Übernahme einer wichtigen KI-Plattform für Ärger mit chinesischen Behörden, andererseits kann der Konzern die hohe Nachfrage nach seiner Hardware nicht bedienen. Während die Aktie konsolidiert, fragen sich Anleger: Können diese operativen Hürden die langfristige KI-Strategie gefährden?

Aufsichtsbehörden prüfen Manus-Deal

Der derzeit größte Unsicherheitsfaktor ist die geplante Übernahme der KI-Plattform Manus für zwei Milliarden US-Dollar. Berichten zufolge haben chinesische Behörden eine Untersuchung eingeleitet, bei der es um mögliche Verstöße gegen Technologie-Exportkontrollen geht. Im Fokus steht dabei der Transfer von Mitarbeitern und proprietärer Technologie von China nach Singapur kurz vor dem Verkauf.

Für Meta ist dies mehr als nur eine bürokratische Hürde: Manus gilt als Herzstück der künftigen KI-Strategie, insbesondere für komplexe Unternehmensabläufe. Da das Startup innerhalb von acht Monaten bereits einen annualisierten Umsatz von über 125 Millionen US-Dollar erreichte, ist die Integration fest in den Wachstumsprognosen verankert. Die Intervention aus China wirft nun Fragen über den Abschluss des Deals auf.

Luxusproblem bei Hardware

Parallel dazu kämpft der Tech-Konzern an einer zweiten Front: Die internationale Expansion der Ray-Ban Smart Glasses wurde offiziell gestoppt. Der Grund ist jedoch kein mangelndes Interesse, sondern ein massiver Nachfrageüberhang im US-Markt, den die aktuellen Produktionskapazitäten nicht decken können.

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Dieser Lieferengpass zwingt Meta dazu, den heimischen Markt zu priorisieren, was das kurzfristige globale Wachstum in diesem Segment deckelt. Analysten werten dies zwar als Bestätigung für den Erfolg des Produkts, es offenbart jedoch auch die operativen Grenzen der Hardware-Sparte.

Juristische Neuausrichtung und Bewertung

Um den wachsenden regulatorischen Herausforderungen zu begegnen, hat Meta seine Rechtsabteilung neu aufgestellt. C.J. Mahoney, ehemaliger Microsoft-Manager und Regierungsbeamter, übernimmt heute das Amt des Chief Legal Officer. Angesichts der laufenden Kartellverfahren und der Prüfung des Manus-Deals deutet diese Personalie auf eine härtere juristische Gangart hin.

Trotz der aktuellen Herausforderungen bleibt das fundamentale Bild stabil. Mit einem geschätzten KGV von 21,5 und einem durchschnittlichen Analysten-Kursziel von 822 US-Dollar sehen viele Experten weiterhin Potenzial. Die Aktie schloss gestern bei 660,12 US-Dollar und befindet sich damit rund 7 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.

Die Kombination aus regulatorischem Druck und Lieferengpässen zwingt den Titel vorerst in eine Wartestellung. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird sein, ob der Manus-Deal trotz der chinesischen Prüfung abgeschlossen werden kann, da dieser als Katalysator für die nächste KI-Monetarisierungsphase gilt. Solange hier keine Klarheit herrscht, dürfte der Bereich um die 650-Dollar-Marke als wichtige technische Unterstützung fungieren.

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