Meta Aktie: Energiewende für KI
Meta hat sich in einem beispiellosen Schritt als einer der größten Abnehmer von Atomstrom in der US-Geschichte positioniert. Am 9. Januar 2026 gab der Tech-Konzern Verträge über bis zu 6,6 Gigawatt Nuklearenergie bekannt – genug, um etwa sechs klassische Atomkraftwerke zu befeuern. Der Grund: Die rasant wachsenden KI-Rechenzentren des Unternehmens benötigen massive Mengen an zuverlässiger Energie.
Drei Partner, ein Ziel
Meta hat 20-Jahres-Verträge mit drei Energieunternehmen geschlossen, die bis 2035 greifen sollen:
- Vistra: Lieferung von 2.176 Megawatt aus den Anlagen Perry und Davis-Besse in Ohio sowie Beaver Valley in Pennsylvania. Zusätzlich sind Kapazitätserweiterungen von 433 Megawatt für Anfang der 2030er Jahre geplant.
- TerraPower (unterstützt von Bill Gates): Finanzierung zweier Natrium-Reaktoren mit 690 Megawatt bis 2032. Meta sichert sich zudem Rechte an sechs weiteren Einheiten, die bis 2035 insgesamt 2,8 Gigawatt liefern sollen.
- Oklo: Entwicklung eines 1,2-Gigawatt-Energiecampus in Pike County, Ohio, mit geplantem Start bereits 2030.
Zusammen mit einem bestehenden Vertrag mit Constellation Energy für einen Reaktor in Illinois kommt Meta auf Atom-Verpflichtungen von rund 7,7 Gigawatt. Die Investitionen ermöglichen den Partnern, bestehende Kraftwerke zu erhalten und neue Anlagen zu finanzieren, ohne dass Meta selbst massiv in Infrastruktur investieren muss.
Aktie profitiert, Partner schießen hoch
Die Börse reagierte umgehend: Oklo-Aktien sprangen im vorbörslichen Handel um fast 20 Prozent, Vistra legte über 15 Prozent zu und schloss bei 174,01 Dollar. Meta selbst gewann am Freitag 1,08 Prozent und notierte bei 653,06 Dollar. Rosenblatt bekräftigte sein Kaufrating mit einem Kursziel von 1.117 Dollar und lobte die Deals als kluge Balance zwischen Energiesicherheit und Kapitaldisziplin.
Gegenwind aus Peking
Nicht alles läuft glatt: China prüft Metas geplante Übernahme von Manus im Wert von rund zwei Milliarden Dollar auf Export- und Sicherheitsrisiken. Die regulatorische Unsicherheit belastet kurzfristig und zeigt die geopolitischen Risiken, denen der Konzern ausgesetzt ist.
KI-Ausgaben steigen weiter
Rosenblatt erwartet, dass Metas Investitionen 2026 um 50 Prozent auf 108 Milliarden Dollar klettern – hauptsächlich getrieben durch den Ausbau von KI-Rechenzentren. Das Prometheus-Datenzentrum in New Albany, Ohio, mit einer Kapazität von einem Gigawatt, soll noch dieses Jahr ans Netz gehen. Die Atomstrom-Verträge sichern langfristig die Energieversorgung für diese und künftige Anlagen. Im dritten Quartal 2025 übertraf Meta mit einem Gewinn je Aktie von 7,25 Dollar die Erwartungen von 6,74 Dollar deutlich, der Umsatz stieg um 26,2 Prozent auf 51,24 Milliarden Dollar.
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