Meta Aktie: Dynamische Marktentwicklung!
Meta Platforms korrigiert seine kostspielige Wette auf virtuelle Welten und vollzieht eine strategische Neuausrichtung. Am Dienstagmorgen leitete der Konzern einen umfassenden Stellenabbau in seiner Reality-Labs-Sparte ein, der rund 10 Prozent der dortigen Belegschaft betrifft. Statt weiterer Milliardeninvestitionen in reine VR-Produkte verlagert CEO Mark Zuckerberg den Fokus nun aggressiv auf KI-gestützte Wearables und mobile Anwendungen.
Abschied von der reinen VR-Strategie
Der Technologiechef Andrew Bosworth informierte die Mitarbeiter über die Streichung von schätzungsweise 1.500 Stellen innerhalb der 15.000 Personen starken Reality-Labs-Abteilung. Besonders betroffen sind Teams, die an VR-Headsets und der sozialen Plattform "Horizon Worlds" arbeiten. Im Zuge dieser Maßnahmen werden drei interne Spielestudios geschlossen: Sanzaru Games, Twisted Pixel und Armature. Auch das VR-Fitness-Studio Supernatural stellt die Entwicklung neuer Inhalte ein.
Hintergrund dieser Entscheidung sind die massiven Kosten der Sparte. Seit 2020 hat Reality Labs Verluste von über 70 Milliarden US-Dollar angehäuft. Allein im dritten Quartal 2025 stand einem Umsatz von nur 470 Millionen US-Dollar ein operativer Verlust von 4,4 Milliarden US-Dollar gegenüber.
Fokus auf KI und Smart Glasses
Das eingesparte Kapital soll nicht einfach in die Kassen fließen, sondern umgeleitet werden. Meta plant, die Investitionen in den Bereich "Wearables" deutlich zu erhöhen. Ein Sprecher bestätigte, dass die Einsparungen das Wachstum in diesem Segment noch im laufenden Jahr stützen sollen.
Zentraler Hoffnungsträger ist die Kooperation mit EssilorLuxottica. Berichten zufolge diskutieren die Partner eine Verdopplung der Produktionskapazität für die KI-gestützten Ray-Ban Smart Glasses auf bis zu 20 Millionen Einheiten jährlich bis Ende 2026. Die Brillen haben sich mit über zwei Millionen verkauften Einheiten seit 2023 als Überraschungserfolg entpuppt und gelten als wichtiges Vehikel für Metas KI-Assistenten.
Gleichzeitig ändert sich die Strategie für das Metaverse-Projekt "Horizon": Statt auf teure Headsets zu setzen, soll die Software für Smartphones optimiert werden, um eine breitere Nutzerbasis zu erreichen.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der Einschnitte und der Neuausrichtung bleibt die Stimmung an der Wall Street überwiegend positiv. TD Cowen bestätigte am Dienstag die Kaufempfehlung und hob das Kursziel von 810 auf 820 US-Dollar an. Im Durchschnitt sehen die 64 beobachtenden Analystenhäuser ein Kursziel von gut 832 US-Dollar, was ein erhebliches Aufwärtspotenzial impliziert.
Die Meta-Aktie zeigte sich im heutigen Handel stabil und schloss bei 631,46 USD (+0,23 %), womit sie sich trotz eines Wochenverlusts von rund 4,4 % behaupten konnte.
Ausblick
Parallel zum Stellenabbau führt Meta ein neues Leistungsbeurteilungssystem ein, das Top-Performer mit Boni von bis zu 300 Prozent belohnen soll, während schwächere Leistungen finanziell stärker sanktioniert werden. Konkrete Details zur finanziellen Auswirkung der Restrukturierung werden am 4. Februar 2026 erwartet, wenn Meta seine Ergebnisse für das vierte Quartal präsentiert.
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