Max Power Aktie: Nächster Test
Max Power treibt seine Naturwasserstoff-Story in Saskatchewan gleichzeitig an zwei Stellen voran. Während am Fundort Lawson bereits eine neue 3D-Seismik läuft, ist mit „Bracken“ ein zweites Bohrloch gestartet – und zwar mit einem anderen geologischen Ansatz. Kann das Unternehmen damit zeigen, dass aus einem einzelnen Treffer ein großflächiges System werden könnte?
Bracken-Bohrung: Zweites Konzept auf dem Prüfstand
Seit dem 27. Februar bohrt Max Power am Standort „Bracken“, rund 325 Kilometer südwestlich der Lawson-Entdeckung. Der Brunnen gehört zum Grasslands-Projekt und soll prüfen, ob sich Naturwasserstoff unter einer anderen „Fallen“-Mechanik nachweisen lässt.
Der Unterschied ist zentral: In Lawson setzte das Unternehmen auf ein strukturelles Modell, das entlang des sogenannten Genesis Trends bereits als erfolgversprechend gilt. Bracken dagegen testet ein stratigraphisches Konzept – also eine Lagerstätten-Idee, bei der die Geologie eher über Gesteinswechsel und das „Auskeilen“ (pinch-out) eines interpretierten Reservoirs funktioniert. Grundlage sind 34,3 Linienkilometer neu erhobener, proprietärer 2D-Seismikdaten plus ältere 2D-Daten. Für die Arbeiten ist Savanna Drilling mit Rig #416 beauftragt.
Lawson: 3D-Seismik und Laborprogramme laufen parallel
Parallel zur neuen Bohrung schärft Max Power das Bild am ursprünglichen Fundort. Seit der Woche ab dem 23. Februar läuft dort eine hochauflösende 3D-Seismik über 47 Quadratkilometer, durchgeführt von Tetra Tech. Genehmigungen lagen laut Unternehmen vor.
Ziel ist ein deutlich genaueres Untergrundmodell, um Strukturen zu identifizieren, die Naturwasserstoff einschließen können. Die Daten sollen später die Basis für geologische Modellierung und eine Ressourcenschätzung bilden. Zusätzlich laufen Laboranalysen bei AGAT in Calgary (Porosität und Permeabilität von Kernmaterial) sowie ein Isotopenprogramm an der University of Windsor.
Warum Bracken strategisch wichtig ist
Die operative Beschleunigung baut auf einem Befund von Mitte Januar auf: Am Lawson-Bohrloch wurde ein aktives Naturwasserstoff-System bestätigt – mit Konzentrationen bis 286.000 ppm. Drittlabore (AGAT, Corelab, PTRC) bestätigten aus Through-Casing-Flow-Tests Wasserstoffgehalte von 16,80% bis 19,07%; zudem wurden Heliumwerte bis 7% gemeldet.
Genau hier setzt Bracken an: Gelingt der Nachweis eines funktionierenden Systems unter anderem geologischen „Deckel“, würde das eher für ein Potenzial im Beckenmaßstab sprechen – statt für eine einmalige Entdeckung. Entsprechend nennt das Unternehmen als nächste Schritte: definierte Fallen, Kontinuität und am Ende auch abschätzbare förderbare Mengen als Grundlage für Reservenmodellierung und Wirtschaftlichkeitsprüfungen. Entlang des Genesis Trends seien zudem mindestens 80 weitere Strukturen mit Ähnlichkeiten zu Lawson identifiziert worden; weitere Ziele in einem 2026er Programm sind unter anderem Radville und Lucky Lake.
Am Markt hat der Titel zuletzt deutlich angezogen: Seit Jahresbeginn liegt die Aktie bei rund +149%.
Rückenwind durch Investoren und Datenplattform
Für Aufmerksamkeit sorgt auch die Finanzierungsschiene: Investor Eric Sprott kaufte über 2176423 Ontario Ltd. 600.500 Aktien zu CAD 0,8205 und hält danach etwa 9,8% der ausstehenden Aktien (nicht verwässert) bzw. 17,5% teilweise verwässert inklusive Warrants. Der strategische Partner REV Exploration erhöhte am 19. Januar durch Ausübung von Warrants um zwei Millionen Aktien auf rund 5,0%. Zuvor hatte Max Power im Dezember 2025 eine Privatplatzierung über CAD 5 Millionen abgeschlossen.
Operative Daten aus Seismik und Bohrungen sollen außerdem in die proprietäre, KI-gestützte Plattform „MAXX LEMI“ einfließen, die bei der Zielauswahl für Naturwasserstoff helfen soll.
In der ersten Hälfte 2026 will Max Power die Lawson-3D-Seismik abschließen und mindestens ein weiteres Bestätigungsbohrloch abteufen – diese Messdaten, Laboranalysen und Bohrergebnisse sollen laut Unternehmen in die erste formale Ressourcenschätzung des Projekts münden.
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