Masco trotzt der Flaute im Baumarkt-Sektor. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs übertraf der Konzern im vierten Quartal die Gewinnerwartungen und kündigte gleichzeitig eine massive Ausweitung der Aktienrückkäufe an. Was bedeutet dieser strategische Fokus auf die Aktionärsrendite für die weitere Kursentwicklung?

Gewinnplus trotz Umsatzdämpfer

Der Umsatz sank im vierten Quartal 2025 um zwei Prozent auf 1,79 Milliarden US-Dollar. Damit verfehlte das Unternehmen die Markterwartungen knapp, was vor allem auf eine schwächere Nachfrage im Bereich der dekorativen Architekturprodukte zurückzuführen war. In diesem Segment, das stark vom Do-it-yourself-Geschäft abhängt, brachen die Erlöse um 15 Prozent ein.

Operativ präsentierte sich Masco jedoch widerstandsfähig. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) lag mit 0,82 US-Dollar über der Analystenschätzung von 0,78 US-Dollar. Ein Lichtblick war das Segment Sanitärprodukte, das seinen Umsatz um fünf Prozent auf 1,25 Milliarden US-Dollar steigern konnte.

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Die Eckdaten im Überblick:

  • Umsatz Q4 2025: 1,79 Mrd. USD (-2 % im Vorjahresvergleich)
  • Bereinigtes EPS: 0,82 USD (Erwartet: 0,78 USD)
  • Aktienrückkauf: Neues Programm über 2,0 Mrd. USD autorisiert
  • Dividende: Erhöhung auf 0,32 USD (Zahlbar am 9. März)
  • Prognose 2026: EPS zwischen 4,10 und 4,30 USD

Strategischer Umbau und Ausblick

Der entscheidende Treiber für den jüngsten Kursanstieg ist die aggressive Kapitalrückgabe. Das Board of Directors hat ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 2,0 Milliarden US-Dollar genehmigt. Parallel dazu wurde die Quartalsdividende auf 0,32 US-Dollar angehoben. Um die Profitabilität weiter zu steigern, integriert Masco zudem das Liberty-Hardware-Geschäft in die Delta Faucet Company. Für diesen Umbau fielen im vierten Quartal bereits 18 Millionen US-Dollar an; für das laufende Jahr werden weitere 50 Millionen US-Dollar an Restrukturierungskosten erwartet.

Analysten reagierten positiv auf die Zahlen und die neue Kapitalstrategie. Oppenheimer hob das Kursziel auf 88 US-Dollar an und verwies auf die konsequente operative Umsetzung. Wells Fargo und Citigroup passten ihre Erwartungen ebenfalls nach oben an und sehen die Aktie nun bei 85 bzw. 84 US-Dollar.

Die Aktie reagierte bereits am Dienstag mit einem Kurssprung von rund neun Prozent. Nach einer leichten Konsolidierung am Mittwoch schloss das Papier bei 76,48 US-Dollar. Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert das Management ein bereinigtes EPS zwischen 4,10 und 4,30 US-Dollar bei weitgehend stabilen Umsätzen.

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