Lynas Rare Earths Aktie: Zufriedene Aktionäre
Lynas Rare Earths hat innerhalb weniger Wochen gleich zwei wegweisende Lieferverträge abgeschlossen — mit dem US-Verteidigungsministerium und mit Japan. Das australische Bergbauunternehmen festigt damit seine Position als wichtigste Quelle für Seltene Erden außerhalb Chinas, zu einem Zeitpunkt, an dem westliche Regierungen ihre Abhängigkeit von Peking aktiv reduzieren wollen.
Das Pentagon-Abkommen im Detail
Das US-Verteidigungsministerium hat sich per bindendem Letter of Intent zur Abnahme von Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) über vier Jahre verpflichtet — Gesamtvolumen: 96 Millionen US-Dollar, mit einem Mindestpreis von 110 US-Dollar pro Kilogramm. Das Abkommen soll in einen langfristigen Vertrag überführt werden, wobei auch eine Ausweitung auf schwere Seltene Erden diskutiert wird.
Der Deal ist eine Kurskorrektur gegenüber dem ursprünglichen Plan. Ursprünglich sollte Lynas schwere Seltene Erden aus einer eigenen Verarbeitungsanlage im texanischen Seadrift liefern. Dieses Projekt steht jedoch unter erheblicher Unsicherheit, ob der Bau überhaupt fortgesetzt wird — weshalb beide Seiten die Vereinbarung neu strukturiert haben.
Japan sichert sich Versorgung bis 2038
Kurz zuvor hatte Japan eine langfristige Liefervereinbarung über mindestens 5.000 Tonnen NdPr-Oxid pro Jahr bis 2038 unterzeichnet, ebenfalls zum Mindestpreis von 110 US-Dollar pro Kilogramm. Zusätzlich verpflichtete sich Japan, mindestens die Hälfte der von Lynas produzierten schweren Seltenen Erden abzunehmen. Oberhalb von 150 US-Dollar pro Kilogramm greift ein Mechanismus zur Gewinnbeteiligung.
Das Fundament dieser Beziehung reicht bis 2011 zurück: Dank des damaligen Abkommens mit Sojitz und der japanischen Rohstoffbehörde Jogmec hat Japan seinen Anteil chinesischer Seltener Erden von 90 Prozent auf heute 60 bis 70 Prozent gesenkt.
Starke operative Basis
Parallel zu diesen kommerziellen Meilensteinen hat Lynas seine operative Grundlage gestärkt. Anfang März verlängerte die malaysische Atomaufsichtsbehörde die Betriebslizenz für die Verarbeitungsanlage bis 2036. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 stieg der Umsatz von 254 auf 414 Millionen australische Dollar; der Nettogewinn kletterte von 5,9 auf 80,2 Millionen australische Dollar.
Lynas ist zudem der einzige Produzent von separiertem Dysprosium und Terbium — beides schwere Seltene Erden — außerhalb Chinas. Diese Alleinstellung erklärt das wachsende Interesse westlicher Regierungen und Industriekunden.
Geopolitischer Rückenwind
China kontrolliert schätzungsweise 60 bis 70 Prozent der weltweiten Verarbeitung Seltener Erden und bis zu 90 Prozent der Separation schwerer Seltener Erden. Chinesische Exportkontrollen für sogenannte Dual-Use-Anwendungen erhöhen den Druck auf westliche Abnehmer, alternative Quellen zu sichern — und stützen Preisprämien für Lieferungen aus Nicht-China-Quellen.
Die Lynas-Aktie hat diese Entwicklung bereits eingepreist: Seit dem 52-Wochen-Tief von 3,93 Euro im März 2025 hat sich der Kurs mehr als verdreifacht. Mit dem nun gesicherten Auftragsrahmen aus Washington und Tokio, einer verlängerten Betriebslizenz in Malaysia und einer stark verbesserten Ertragslage ist die operative Sichtbarkeit für die kommenden Jahre so hoch wie selten zuvor.
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