Heute ist für Barrick-Aktionäre ein besonderer Tag: Der Goldminenkonzern schüttet seine bislang größte Quartalsdividende aus — 0,42 US-Dollar je Aktie für Q4 2025, ein Anstieg von 140 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Dahinter steckt nicht nur ein starkes Quartal, sondern eine grundlegend neue Kapitalrückgabepolitik.

Rekordquartal als Fundament

Die Dividende ist durch solide Zahlen gedeckt. Im vierten Quartal 2025 erzielte Barrick einen Umsatz von 6,0 Milliarden US-Dollar, einen operativen Cashflow von 2,73 Milliarden und einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr 2025 summierte sich der Umsatz auf 16,96 Milliarden Dollar bei einem Gewinn je Aktie von 2,93 Dollar.

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Die neue Dividendenpolitik sieht vor, künftig 50 Prozent des freien Cashflows auszuschütten — bestehend aus einer festen Basisdividende von 0,175 Dollar je Quartal plus einer jährlichen Zusatzkomponente. Das ist ein klares Bekenntnis zur Kapitalrendite als strategischer Priorität.

Ergänzt wurde die Ausschüttung durch ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm: Im Gesamtjahr 2025 erwarb Barrick rund 51,9 Millionen eigene Aktien — etwa 3 Prozent des Streubesitzes — für insgesamt 1,5 Milliarden Dollar.

Produktion unter Druck, Kosten steigen

Das Bild ist nicht ohne Schatten. Die Goldproduktion fiel im Gesamtjahr 2025 um 17 Prozent auf 3,26 Millionen Unzen, im vierten Quartal lag sie mit 871.000 Unzen rund 19 Prozent unter dem Vorjahreswert. Hauptursache war die Betriebsunterbrechung in der Loulo-Gounkoto-Mine. Die All-in Sustaining Costs stiegen im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 1.581 Dollar je Unze.

Für 2026 plant Barrick eine Produktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen Gold — bei AISC-Guidance von 1.760 bis 1.950 Dollar je Unze, kalkuliert auf Basis eines Goldpreisannahme von 4.500 Dollar.

Nordamerika-IPO als strategischer Schritt

Parallel zur Dividendenpolitik treibt Barrick eine strukturelle Neuausrichtung voran. Der Vorstand hat grünes Licht gegeben, nordamerikanische Vorzeigeassets — darunter die Anteile an Nevada Gold Mines, Pueblo Viejo und das Fourmile-Projekt — in eine separate Gesellschaft auszugliedern und noch 2026 an die Börse zu bringen. Barrick will dabei eine kontrollierende Mehrheitsbeteiligung behalten.

Das Fourmile-Projekt in Nevada unterstreicht das Potenzial dieser Assets: Die ausgewiesenen Goldressourcen wurden im zweiten Jahr in Folge verdoppelt und liegen nun bei 2,6 Millionen Unzen in der angezeigten sowie 13 Millionen Unzen in der vermuteten Kategorie. Das Bohrbudget für 2026 steigt auf 150 bis 160 Millionen Dollar.

Institutionelle Investoren haben die Neuausrichtung bereits registriert: Vanguard stieg im zweiten Quartal 2025 mit einer Position von rund 1,46 Milliarden Dollar ein, Arrowstreet Capital folgte mit etwa 1,09 Milliarden Dollar. Insgesamt befinden sich 90,8 Prozent der Aktien in institutionellem Besitz.

Nach einer Rally von rund 85 Prozent zwischen August 2025 und Februar 2026 befindet sich die Aktie aktuell in einer Konsolidierungsphase und notiert rund 16 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Ob der geplante IPO der nordamerikanischen Assets noch 2026 als Kurstreiber wirkt, hängt maßgeblich davon ab, wie der Markt die steigenden Kostenprognosen gegen das strukturelle Ausschüttungsversprechen abwägt.

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