Gold: Positive Erfahrungsdaten!
Nach einer beispiellosen Rally legen Edelmetall-Investoren derzeit eine Atempause ein. Während die geopolitischen Spannungen rund um die Straße von Hormuz eigentlich als klassischer Preistreiber gelten, sorgt ein erstarkter US-Dollar für spürbaren Gegenwind. Die Blicke der Marktteilnehmer richten sich nun auf den bevorstehenden Zinsentscheid in den USA.
Der Rücksetzer der vergangenen Tage ist primär auf klassische Gewinnmitnahmen zurückzuführen. Wer auf den massiven Kursgewinnen der letzten Monate saß, nutzte die Gelegenheit, um Kasse zu machen. Schließlich verzeichnet das Edelmetall seit Jahresanfang bereits ein beeindruckendes Plus von über 16 Prozent. Erschwerend kommt hinzu, dass die jüngsten US-Angriffe auf den Iran zwar kurzfristig für einen Preissprung sorgten, ein anschließender Ausverkauf den Kurs aber wieder drückte. Gehebelte Händler gerieten durch die plötzliche Dollarstärke schlicht in Zugzwang.
Zinsentscheid als nächster Impulsgeber
Ein wesentlicher Faktor für die aktuelle Zurückhaltung ist die US-Notenbank. Steigende Ölpreise infolge der Nahost-Krise schüren Ängste vor einer hartnäckigen Inflation, was den Spielraum für Zinssenkungen deutlich einschränkt. Laut Daten der CME Group erwarten fast 96 Prozent der Marktteilnehmer, dass die Fed am Mittwoch die Zinsen auf dem aktuellen Niveau belässt. Ein unverändertes Zinsumfeld macht zinslose Anlagen wie Gold im Vergleich zu US-Staatsanleihen vorerst weniger attraktiv.
Zentralbanken stützen den Markt
Ungeachtet der kurzfristigen Schwächephase bleiben die langfristigen Treiber intakt. Der World Gold Council prognostiziert für das laufende Jahr eine anhaltend hohe Nachfrage der Zentralbanken von bis zu 900 Tonnen. Länder wie China, Indien und Polen bauen ihre Reserven konsequent aus, um die Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern. Parallel dazu verzeichneten physisch besicherte Gold-ETFs im Januar historische Zuflüsse von fast 19 Milliarden US-Dollar.
Große Investmentbanken werten die aktuelle Konsolidierung an der 5.000-Dollar-Marke daher lediglich als gesundes Luftholen. J.P. Morgan prognostiziert bis Ende 2026 einen Preisanstieg auf 6.300 US-Dollar, während die Deutsche Bank ein Ziel von 6.000 US-Dollar ausgibt. Solange die strukturellen Käufe der Notenbanken anhalten, bleibt das fundamentale Gerüst für weitere Kursanstiege stabil.
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