Lynas Rare Earths verzeichnet dramatischen Gewinnrückgang von 98 Prozent. Preisschwankungen und sinkende Nachfrage belasten das Geschäft. Wie reagiert das Unternehmen?

Ein massiver Gewinneinbruch bei Lynas Rare Earths (ISIN US5510733075) sorgt für Unruhe. Der Nettogewinn nach Steuern stürzte im ersten Halbjahr 2024 dramatisch ab.

Konkret: Der Profit sackte auf nur noch 5,9 Millionen Dollar ab – verglichen mit 39,54 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Das ist ein Absturz von fast 98 Prozent! Verantwortlich dafür sind volatile Preise und die unberechenbare Nachfrage aus Übersee. Ein Rückgang der Verkäufe von Seltene-Erden-Oxiden um 14 Prozent unterstreicht die Probleme.

Preisverfall und steigende Kosten

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Der Preisverfall bei wichtigen Elementen wie Neodym und Praseodym (NdPr) verschärfte die Lage zusätzlich. Der durchschnittliche chinesische Inlandspreis für NdPr fiel von 56 US-Dollar pro Kilogramm im Dezember 2023 auf 49 US-Dollar im Dezember 2024.

Gleichzeitig explodierten die Kosten: Die Umsatzkosten stiegen um 29 Prozent auf 205,3 Millionen Dollar. Höhere Verkaufsmengen und eine Rückstellung von 5 Millionen Dollar für Lagerbestände trieben diesen Anstieg. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel von 62,6 Millionen auf 38,1 Millionen Dollar.

Welche Maßnahmen ergreift Lynas?

Trotz des schwierigen Preisumfelds konnte das Unternehmen das Verkaufsvolumen von NdPr steigern und so den Gesamtumsatz erhöhen. Bedeutende strategische Investitionen sollen die Infrastruktur stärken und die Produktionskapazitäten verbessern.

Auch die Planungen für eine Verarbeitungsanlage für Seltene Erden in den USA schreiten voran. Zudem plant Lynas, ab 2025 in seiner Anlage in Malaysia zwei getrennte schwere Seltene Erden (HRE) zu produzieren. Die Anlage ist für die Verarbeitung von bis zu 1.500 Tonnen pro Jahr ausgelegt.

Die liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des Berichtszeitraums auf 308,3 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor waren es noch 686,1 Millionen Dollar gewesen.

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