Lockheed Martin Aktie: Rekord-Aufträge und Polit-Gipfel
Die Rüstungsindustrie steht heute im Zentrum der politischen Aufmerksamkeit in Washington. Während die US-Regierung auf eine schnellere Waffenproduktion drängt, liefert Lockheed Martin bereits operative Argumente für den jüngsten Kursanstieg. Ein Rekord-Auftragsbestand und starke Quartalszahlen bilden das Fundament der Rallye, die den Titel seit Jahresbeginn um fast 35 Prozent nach oben getrieben hat.
Weißes Haus fordert Tempo
Die US-Regierung unter Donald Trump hat führende Vertreter der Verteidigungsindustrie, darunter Führungskräfte von Lockheed Martin, für den heutigen Freitag ins Weiße Haus geladen. Der Hintergrund ist ernst: Angesichts militärischer Operationen gegen den Iran und schwindender Lagerbestände drängt das Pentagon auf eine massive Beschleunigung der Waffenproduktion.
Für Lockheed Martin bedeutet dieses politische Mandat potenziell nicht nur eine engere Abstimmung mit der Regierung, sondern auch beschleunigte Auftragseingänge. Das Unternehmen reagiert bereits auf die Dringlichkeit und plant, die Produktionskapazitäten für PAC-3 MSE Abfangraketen zu verdreifachen. Parallel dazu fließen Milliardeninvestitionen in die Modernisierung von über 20 Standorten in den USA, um die Lieferketten zu stärken.
Fundamental auf Kurs
Unabhängig von den aktuellen Gesprächen in Washington untermauern die jüngsten Geschäftszahlen den Aufwärtstrend. Lockheed Martin beendete das Jahr 2025 mit einem Rekord-Auftragsbestand von 194 Milliarden US-Dollar – das vierte Jahr in Folge mit Wachstum in diesem Bereich. Im vierten Quartal kletterte der Umsatz auf 20,32 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen.
Besonders deutlich fiel die Erholung beim operativen Gewinn aus, der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 80 Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar sprang. Ein wesentlicher Treiber war hierbei das Segment "Missiles and Fire Control", das ein Umsatzwachstum von fast 18 Prozent verzeichnete.
Geteiltes Echo der Analysten
Trotz der operativen Stärke und der jüngsten Kursgewinne bleibt die Wall Street uneins. Zwar liegt der Konsens bei "Moderate Buy", doch die Preisziele variieren stark. Während Goldman Sachs trotz einer Kurszielanhebung weiterhin zum Verkauf rät, sehen andere Häuser wie UBS weiteres Potenzial durch beschleunigtes Wachstum und verbesserte Kapitalrenditen im Raketensegment. Aktuell notiert die Aktie bei 571,60 Euro nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Ausblick 2026
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 stellt das Management ein Umsatzwachstum von etwa 5 Prozent und einen Gewinn je Aktie zwischen 29,35 und 30,25 US-Dollar in Aussicht. Besonders der freie Cashflow, der zwischen 6,5 und 6,8 Milliarden US-Dollar erwartet wird, liegt deutlich über früheren Prognosen und bietet Spielraum für weitere Investitionen und Aktionärsrückflüsse.
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