Kwungs Holdings bereitet Anleger auf ein enttäuschendes Geschäftsjahr 2025 vor. Eine aktuelle Gewinnwarnung stellt einen massiven Rückgang des Nettogewinns um rund 70 Prozent in Aussicht. Verantwortlich für den Einbruch ist eine Mischung aus europäischen Handelsbarrieren, steigenden Expansionskosten und dem Wegfall profitabler Sondereffekte.

EU-Zölle belasten das operative Geschäft

Nach vorläufigen Schätzungen rechnet das Unternehmen für das abgelaufene Jahr mit einem Nettogewinn von etwa 36 Millionen RMB. Im Vorjahr standen noch 119 Millionen RMB in den Büchern. Dieser deutliche Rückgang resultiert primär aus einem schwächeren operativen Geschäft, wobei der Bruttogewinn um knapp 35 Millionen RMB sank.

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Als Hauptursache für die Zurückhaltung europäischer Kunden nennt das Management die Antidumpingzölle der Europäischen Union auf chinesische Kerzenprodukte. Dieser regulatorische Druck erschwert den Export massiv. Gleichzeitig belasteten Währungseffekte die Bilanz, da die Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Renminbi die Erlöse aus Überseeaufträgen schmälerte.

Expansion treibt Verwaltungskosten

Zusätzlicher Druck entstand auf der Kostenseite. Die Inbetriebnahme neuer Produktionsstandorte in Wuhu sowie in Vietnam trieb die Verwaltungskosten nach oben. Während diese Investitionen langfristig die Produktionsbasis verbreitern sollen, belasteten sie das Ergebnis im Jahr 2025 unmittelbar.

Zudem fehlt im direkten Vorjahresvergleich ein wesentlicher Ergebnistreiber. Im Geschäftsjahr 2024 verbuchte Kwungs Holdings einen einmaligen Gewinn von etwa 21,7 Millionen RMB aus dem Verkauf einer Tochtergesellschaft. Ein vergleichbarer Sondereffekt blieb im abgelaufenen Turnus aus, was die prozentuale Lücke zum Vorjahr weiter vergrößerte.

Die geprüften Jahresergebnisse für 2025 wird das Unternehmen voraussichtlich am 31. März 2026 veröffentlichen. Anleger erhalten dann detaillierten Aufschluss darüber, ob die neuen Standorte in Vietnam bereits erste Skaleneffekte erzielen können, um die Belastungen durch die EU-Handelshemmnisse abzufedern.

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