Kratos Defense hat gleich auf mehreren Ebenen Fakten geschaffen: Eine Milliarden-Kapitalerhöhung, eine abgeschlossene Übernahme und neue Aufträge – alles innerhalb kurzer Zeit. Die Aktie reagierte gestern mit einem Plus von knapp fünf Prozent.

Orbit Technologies: Strategische Erweiterung im Weltraumsegment

Den stärksten Impuls lieferte der vollzogene Kauf des israelischen Unternehmens Orbit Technologies für rund 352,7 Millionen US-Dollar. Mit der Übernahme stärkt Kratos seine Position im Markt für Satellitenkommunikation und Bodeninfrastruktur.

Finanziert wurde die Expansion unter anderem durch eine Folgeemission von Aktien im Volumen von 1,2 Milliarden US-Dollar, ausgegeben zu einem Preis von 84,00 US-Dollar je Aktie. Trotz der damit verbundenen Verwässerung zeigte sich das Marktinteresse stabil – der Kursanstieg am gestrigen Handelstag verlief bei geordnetem Volumen von rund 2,28 Millionen gehandelten Aktien.

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Neue Aufträge und operativer Fortschritt

Parallel zur Unternehmensfinanzierung laufen die operativen Aktivitäten auf Hochtouren. SSC Space integrierte die hauseigene Plattform OpenSpace als Kernelement seines neuen Dienstes für Missionen in der erdnahen Umlaufbahn, bekannt als SSC Space Go.

Zudem sicherte sich Kratos einen Produktionsauftrag über rund 7 Millionen US-Dollar für ein Counter-Unmanned-Aircraft-System – eine Technologie zur Erkennung, Verfolgung und Klassifizierung von Drohnen und Marschflugkörpern. Ergänzend dazu wurde der Critical Design Review für ein Bodensystem der Space Development Agency ohne offene Punkte abgeschlossen.

Rückenwind aus dem geopolitischen Umfeld

Der Zeitpunkt der Aktivitäten ist kein Zufall. Analysten von KeyBanc verweisen auf die steigende Nachfrage nach militärischen Drohnensystemen und den dringenden Bedarf, verbrauchte Munition in aktiven Konflikten zu ersetzen. Kratos ist mit seinen Schwerpunkten in unbemannten Systemen, Antriebstechnologien und Hyperschall-Anwendungen direkt in diesem Wachstumssegment positioniert.

Gemessen am 200-Tage-Durchschnitt notiert die Aktie aktuell rund 22 Prozent darüber – ein Hinweis darauf, dass der mittelfristige Aufwärtstrend intakt ist. Der nächste konkrete Gradmesser dürfte die weitere Auftragsintegration im Bereich der Weltrauminfrastruktur sein, für die mit dem Orbit-Technologies-Deal nun die Grundlage gelegt ist.

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