Konecranes Aktie: Split-Effekt belastet
Konecranes baut seine Kapitalstruktur grundlegend um. Die Hauptversammlung gab grünes Licht für einen Aktiensplit und umfangreiche Aktienrückkäufe. Während die Maßnahme die Aktie für Privatanleger attraktiver machen soll, reagierte der Kurs am Freitag zunächst mit deutlichen Abschlägen von rund sechs Prozent.
Optische Verbilligung und Dividenden-Hürde
Der geplante Aktiensplit soll den Einzelkurs, der zuletzt bei etwa 90 Euro lag, senken. Ziel ist eine höhere Liquidität im Handel und ein besserer Zugang für ein breiteres Publikum. Aktionäre erhalten die neuen Papiere voraussichtlich ab dem 31. März in ihre Depots.
Ein wichtiges technisches Detail sorgt jedoch für Verrechnungen am Markt: Die durch den Split neu geschaffenen Anteile sind für das Geschäftsjahr 2025 nicht dividendenberechtigt. Marktbeobachter werten den jüngsten Kursrückgang primär als technische Reaktion auf diese fehlende Dividendenberechtigung der neuen Stücke. Da der Split den Gesamtwert einer Anlage rein rechnerisch nicht verändert, handelt es sich um eine rein liquiditätsorientierte Maßnahme ohne operative Auswirkungen.
Rückkäufe und Ausschüttung fix
An der geplanten Ausschüttung hält das Unternehmen fest. Für jede bestehende Altaktie zahlt Konecranes eine Dividende von 2,25 Euro. Stichtag für den Nachweis im Aktienregister ist der morgige Montag, der 30. März. Die eigentliche Auszahlung folgt am 8. April.
Zusätzlich sicherte sich der Vorstand die Erlaubnis für umfangreiche Aktienrückkäufe. Das Mandat umfasst bis zu 22,5 Millionen Aktien. Nach dem vollzogenen Split entspricht dies einem Anteil von etwa 9,5 Prozent des Grundkapitals. Gleichzeitig erhielt das Management die Ermächtigung, künftig neue Aktien in ähnlichem Umfang auszugeben, um flexibel auf Kapitalbedarfe reagieren zu können.
In der kommenden Woche steht die technische Umsetzung im Vordergrund. Am 30. März entscheidet sich final, welche Aktionäre bezugsberechtigt für den Split und die Dividende sind. Anleger sollten am Dienstag, den 31. März, auf die Depotbuchungen achten, wenn die Aktie erstmals zum neuen, optisch niedrigeren Preis gehandelt wird.
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