Kohl's Aktie: Branche unter Druck
Die Kohl's-Aktie gerät zunehmend in den Sog eines schwächelnden US-Einzelhandelssektors. Während das Unternehmen selbst aktuell keine neuen Unternehmensdaten veröffentlicht hat, sorgen Insolvenzmeldungen und Stellenstreichungen bei der Konkurrenz für Verunsicherung am Markt. Anleger fragen sich nun, wie widerstandsfähig das Geschäftsmodell in einem Umfeld stagnierender Konsumausgaben tatsächlich ist.
- Sektordruck: Insolvenz von Catalyst Brands (Eddie Bauer) belastet die Stimmung.
- Konkurrenz: Target streicht rund 500 Stellen in der Verwaltung und Logistik.
- Makro-Daten: US-Einzelhandelsumsätze blieben im Dezember hinter den Erwartungen zurück.
- Kursentwicklung: Die Aktie verlor seit Jahresbeginn bereits über 15 %.
Turbulenzen im US-Einzelhandel
Das Marktumfeld für Warenhausbetreiber hat sich in den letzten Tagen deutlich eingetrübt. Gestern wurde bekannt, dass Catalyst Brands, der Betreiber der Marke Eddie Bauer, Gläuberschutz nach Chapter 11 beantragt hat. Als Gründe wurden die anhaltende Inflation und Unsicherheiten in den Lieferketten genannt. Parallel dazu reagierte der Wettbewerber Target auf die schwierige Lage mit einem massiven Umbau der Führungsebene und dem Abbau von 500 Arbeitsplätzen.
Diese negativen Signale werden durch enttäuschende Wirtschaftsdaten untermauert. Die US-Einzelhandelsumsätze stagnierten im Dezember, während Experten eigentlich mit einem Zuwachs von 0,4 % gerechnet hatten. Vor diesem Hintergrund rückte die Kohl's-Aktie zuletzt weiter ab und schloss den gestrigen Handel bei rund 17,30 US-Dollar.
Fokus auf die Quartalszahlen
Da sich Kohl's derzeit in einer sogenannten „Quiet Period“ vor der Bekanntgabe neuer Daten befindet, richten Marktteilnehmer ihre Aufmerksamkeit auf den kommenden Monat. Kann sich das Unternehmen durch seine Positionierung im Value-Segment erfolgreich von den kriselnden Wettbewerbern abheben?
Ein zentraler Aspekt wird dabei das Bestandsmanagement sein. Da Konkurrenten wie Macy's Filialschließungen planen und Eddie Bauer Bestände liquidiert, droht im gesamten Sektor ein erhöhter Margendruck durch Rabattchlachten. Investoren werden die Lagerumschlagsgeschwindigkeit im kommenden Bericht genau unter die Lupe nehmen, um das Risiko von Abschreibungen einzuschätzen.
Die Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 ist für den 2. März 2026 geplant. Dieser Termin gilt als entscheidender Indikator dafür, ob Kohl's das wichtige Weihnachtsgeschäft besser meistern konnte als der Rest der Branche. Bis zu diesem Datum dürften vor allem externe Konjunkturdaten und die allgemeine Stimmung im Einzelhandel die Kursrichtung vorgeben.
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