Das europäische Rüstungsprojekt MGCS verzögert sich bis zum Jahr 2045. KNDS drückt stattdessen aufs Tempo und treibt seinen für dieses Jahr geplanten Börsengang unbeirrt voran. Als strategische Antwort auf die politische Hängepartie dient nun der Kampfpanzer „Leopard 3“, für den das Bundeskartellamt gerade den Weg freigemacht hat.

Brückentechnologie sichert die Zukunft

Das grüne Licht der Wettbewerbshüter erlaubt es KNDS und dem Industriepartner Rheinmetall, die Entwicklung des neuen Panzers zu starten. Dieser Schritt ist operativ notwendig. Weil das deutsch-französische Großprojekt MGCS aufgrund von Synchronisationsproblemen auf die lange Bank geschoben wurde, drohte den europäischen Streitkräften eine Ausrüstungslücke.

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Der Leopard 3 soll als moderner Nachfolger der seit 1978 produzierten Leopard-2-Flotte genau diese Lücke schließen. CEO Jean-Paul Alary macht damit deutlich, dass die Attraktivität des Unternehmens für Investoren nicht von einem einzigen, stockenden Zukunftsprojekt abhängt. KNDS positioniert sich vielmehr als agiler Akteur, der kurzfristig auf den veränderten Bedarf der Armeen reagieren kann.

Globale Expansion und Milliardenbewertung

Abseits der schweren Panzertechnik erweitert der Konzern sein Portfolio im wachsenden Markt für Drohnenabwehr. Aktuell laufen fortgeschrittene Verhandlungen über den Verkauf und eine mögliche lokale Produktion von Abwehrsystemen im Nahen Osten. Um die weltweit hohe Nachfrage nach Landsystemen zu bedienen, plant KNDS eine massive Ausweitung der Kapazitäten. Neue Werke in Litauen und Griechenland sind ebenso vorgesehen wie die Modernisierung bestehender Standorte in Deutschland und Frankreich.

Gestern bestätigte das Management den Zeitplan für das Initial Public Offering (IPO) im laufenden Jahr. Finanzkreise taxieren den potenziellen Marktwert des Unternehmens auf rund 20 Milliarden Euro. Geplant ist ein Dual Listing in Paris und Frankfurt, bei dem etwa ein Viertel der Anteile in den Streubesitz übergehen soll. Ein Auftragsbestand von 23,5 Milliarden Euro sichert dabei die Umsätze bis zum Ende des Jahrzehnts ab.

Mit der strikten Fokussierung auf Landsysteme und der klaren Absage an eine strukturelle Fusion mit dem Rivalen Rheinmetall wählt KNDS einen eigenständigen Weg. Die geplanten Einnahmen aus dem Börsengang fließen direkt in technologische Innovationen und die Skalierung der industriellen Fertigung.

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