Der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS nimmt Kurs auf das Parkett. Mit einer angestrebten Bewertung von rund 20 Milliarden Euro und einem geplanten Börsengang im Jahr 2026 steht das Unternehmen vor einer Zäsur. Doch welche Rolle wird der deutsche Staat bei diesem milliardenschweren Vorhaben spielen?

Berlin plant Sperrminorität

Für das Jahr 2026 bereitet KNDS ein duales Listing an den Börsen in Paris und Frankfurt vor. Dieser strategische Schritt soll den Zugang zum Kapitalmarkt öffnen und künftige Investitionen in Technologie und Produktionskapazitäten absichern.

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Im Hintergrund laufen bereits Gespräche über eine direkte Beteiligung der Bundesregierung. Geplant ist offenbar der Erwerb einer Sperrminorität von 25,1 Prozent durch die staatliche Förderbank KfW. Damit will sich der Bund auch nach dem Börsengang maßgeblichen Einfluss auf den Hersteller von Panzern und Artilleriesystemen sichern. Analysten schätzen den potenziellen Marktwert des Konzerns auf etwa 20 Milliarden Euro.

Auftragsbücher füllen sich

Operativ treibt das Unternehmen seine Expansion durch neue Partnerschaften und Großaufträge voran. Eine aktuelle Kooperation mit EOS Defence Systems konzentriert sich auf die Entwicklung fernbedienbarer Waffenstationen. Zudem arbeitet KNDS gemeinsam mit TYTAN an Systemen zur Drohnenabwehr (C-UAS).

Auch das bestehende Projektgeschäft liefert Impulse: Im Rahmen des CaMo-Programms wurde kürzlich eine Bestellung über 269 zusätzliche Fahrzeuge festgeschrieben. Diese Entwicklung spiegelt den anhaltenden Trend zur Modernisierung europäischer Landstreitkräfte wider.

In den kommenden Monaten liegt der Fokus auf der Konkretisierung des IPO-Zeitplans und der Entscheidung über den Einstieg der KfW. Weitere Abschlüsse von Großaufträgen oder strategischen Allianzen im europäischen Verteidigungssektor werden maßgeblich bestimmen, ob die angestrebte Milliarden-Bewertung beim Börsendebüt realisierbar ist.

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