Seit dem Börsengang im September 2025 hat die Klarna-Aktie rund 70 Prozent ihres Wertes verloren. Auslöser der jüngsten Verkaufswelle war das Auslaufen einer Lock-up-Vereinbarung Anfang März, die schlagartig rund 335 Millionen Aktien für den freien Handel freigab. Operativ läuft das Geschäft unterdessen besser als erwartet – ein Widerspruch, der das Bild für Anleger kompliziert.

Lock-up-Ende belastet den Kurs

Am 9. März 2026 endete die Haltefrist für einen Großteil der ausstehenden Aktien. Das erhöhte den Verkaufsdruck auf den Titel erheblich. Die Aktie markierte zuletzt ein neues 52-Wochen-Tief und notiert damit weit unterhalb des IPO-Ausgabepreises von 40 US-Dollar.

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Ein Teil der freigegebenen Anteile – rund 17 Millionen Stück – wurde zwar in Depositary Receipts mit erhöhtem Stimmrecht umgewandelt. Das ändert jedoch wenig an der Tatsache, dass ein erhebliches Volumen der insgesamt 378 Millionen ausstehenden Aktien weiterhin potenziell zum Verkauf steht.

Operatives Wachstum ohne Kurswirkung

Das Geschäft selbst liefert solide Zahlen. Im vierten Quartal 2025 übertraf Klarna erstmals die Milliarden-Marke beim Quartalsumsatz – 1,082 Milliarden US-Dollar, über den Erwartungen. Das Jahreswachstum lag zuletzt bei 38 Prozent. Die Zahl der Partnerhändler weltweit stieg um 47 Prozent auf über eine Million, die Klarna Card kommt auf 4,2 Millionen aktive Nutzer.

Zur weiteren US-Expansion hat das Unternehmen seine Finanzierungsvereinbarung mit Elliott Investment Management auf 2 Milliarden US-Dollar verdoppelt – ein Rahmen, der die Vergabe von bis zu 17 Milliarden Dollar an US-Krediten über drei Jahre ermöglichen soll.

Was 2026 entscheidend ist

Für das laufende Jahr peilt das Management eine bereinigte operative Marge von mindestens 6,9 Prozent an. Beim Ergebnis je Aktie wies Klarna für das Gesamtjahr 2025 noch ein Minus von 0,79 US-Dollar aus. Analysten bleiben mit einem durchschnittlichen Kursziel von 45,53 US-Dollar dennoch mehrheitlich optimistisch – das entspräche gemessen am aktuellen Kurs mehr als einer Verdreifachung. Ob das Papier auf dem aktuellen Niveau einen Boden findet, gilt im Markt als Stimmungsindikator für den gesamten BNPL-Sektor im ersten Halbjahr 2026.

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