Klarna Aktie: Erster Härtetest
Heute legt Klarna die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Es ist der erste große Kassensturz seit dem Börsendebüt im vergangenen September. Kann der Zahlungsdienstleister das Vertrauen der Anleger nach der jüngsten Volatilität zurückgewinnen?
Fokus auf Kreditrisiken und Umsatzziele
Analysten erwarten für das abgelaufene Quartal einen Umsatz von 1,07 Milliarden US-Dollar. Beim Ergebnis je Aktie wird im Konsens ein Verlust von 0,02 US-Dollar prognostiziert. Dies entspräche einer sequenziellen Verbesserung im Vergleich zum dritten Quartal 2025.
Ein zentraler Aspekt für Investoren bleibt die Risikovorsorge für Kreditausfälle. Im vorangegangenen Quartal hatten deutlich gestiegene Rückstellungen den Aktienkurs unter Druck gesetzt. Die heutigen Ergebnisse müssen zeigen, ob sich die Kreditqualität und die internen Prüfverfahren stabilisiert haben. Vorbörslich notiert die Aktie bei 18,95 US-Dollar und damit etwa 1,6 Prozent im Minus.
Spekulationen am Optionsmarkt
Auffällig war zuletzt eine massive Zunahme der Aktivitäten am Optionsmarkt. Am vergangenen Dienstag stieg das Volumen der Kaufoptionen (Calls) auf über 64.000 Kontrakte – ein Plus von mehr als 1.200 Prozent gegenüber dem täglichen Durchschnitt. Solche Bewegungen deuten oft auf eine erhöhte Erwartungshaltung der Marktteilnehmer vor wichtigen Terminen hin.
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Operativ treibt das Unternehmen seine Expansion weiter voran. Erst am Dienstag wurde eine tiefere Integration in Google Pay im Vereinigten Königreich bekannt gegeben. Kunden können dort nun zinsfreie Ratenzahlungen direkt im Bezahlvorgang wählen und über die App verwalten.
Juristische Hürden und Fristen
Überschattet wird der Quartalsbericht von rechtlichen Entwicklungen. Am morgigen Freitag endet die Frist für Hauptkläger in einer Sammelklage gegen das Unternehmen. Im Kern geht es um Vorwürfe, Klarna habe im Rahmen des Börsengangs Kreditrisiken nicht ausreichend transparent kommuniziert.
Zusätzlich nähert sich ein relevanter Termin für die Angebotsstruktur der Aktie: Am 9. März endet die Haltefrist (Lock-up) für Insider und Altaktionäre. Dies könnte das Handelsvolumen und die Volatilität signifikant erhöhen, da ab diesem Zeitpunkt eine größere Anzahl an Aktien frei handelbar wird. Die heutigen Zahlen müssen somit eine ausreichend starke Basis liefern, um mögliche spätere Verkäufe abzufedern.
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