Graftech International stellt die Weichen für das Geschäftsjahr 2026. Trotz eines anhaltenden Preisdrucks im Markt für Graphitelektroden rechnet das Unternehmen mit steigenden Absatzzahlen. Kann die Wachstumsstrategie die wettbewerbsbedingten Margenrisiken ausgleichen?

Graftech setzt für das laufende Jahr auf eine gezielte Ausweitung des Verkaufsvolumens. Besonders für das erste Quartal 2026 erwartet das Management ein Plus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieser Fokus auf Mengenwachstum ist eine direkte Reaktion auf den intensiven Preiswettbewerb in der Branche. Durch striktes Kostenmanagement will das Unternehmen seine Position im aktuellen Marktumfeld behaupten.

Langfristige Nachfrage durch Elektrostahl

Die langfristigen Aussichten für den Sektor bleiben grundsätzlich positiv. Marktanalysen prognostizieren für den globalen Markt für Graphitelektroden bis zum Jahr 2031 ein Volumen von rund 12,4 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von etwa 2,4 Prozent.

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Haupttreiber dieser Entwicklung ist die weltweite Umstellung auf die Elektrostahlroute (EAF). Diese Technologie benötigt zwingend Graphitelektroden, was die Nachfrage strukturell absichert. Vor allem im asiatisch-pazifischen Raum zeichnet sich ein dynamisches Wachstum ab, von dem Graftech profitieren möchte.

Termin für Quartalszahlen

Die kommenden Monate werden zeigen, wie effektiv Graftech den Spagat zwischen niedrigen Marktpreisen und höheren Absatzmengen bewältigt. Das Unternehmen wird die Ergebnisse für das erste Quartal voraussichtlich am 24. April 2026 veröffentlichen. Diese Bilanz liefert die nächsten konkreten Daten zur operativen Umsetzung der Wachstumsziele und der strategischen Positionierung.

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