Investoren im Silberminensektor blicken auf ein turbulentes Wochenende. Ein historischer Abverkauf bei Edelmetallen am vergangenen Freitag hat die Portfolios von Junior-Minen unter erheblichen Druck gesetzt. Nachdem der Silberpreis zuvor die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar pro Unze durchbrochen hatte, folgte nun die schlagartige Korrektur.

Der Silbermarkt nach dem 100-Dollar-Rekord

Der Hauptauslöser für die aktuelle Verunsicherung ist der abrupte Kursrutsch des Basiswerts. Silber verzeichnete am Freitag seinen größten Tagesverlust seit langer Zeit. War der schnelle Anstieg auf 100 US-Dollar im Januar eine klassische Übertreibung? Dieser Einbruch markiert jedenfalls einen Belastungstest für Junior-Minen, die aufgrund ihres höheren Beta-Faktors meist deutlich aggressiver auf Preisschwankungen am Spotmarkt reagieren als etablierte Produzenten.

Der Sektor kommt von einer Phase extremer Euphorie. Erst im November 2025 gelang der Ausbruch über den Widerstand bei 54 US-Dollar, was die Rallye beschleunigte. Die aktuelle Umkehr stellt nun die kurzfristige Stabilität dieses Trends infrage.

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Vergleichswerte zeigen das Ausmaß

Das Ausmaß des Abverkaufs verdeutlichen die Daten der Branchen-Peers vom vergangenen Freitag:

  • Global X Silver Miners ETF (SIL): Der ETF brach innerhalb einer Sitzung um 14,78 % auf 94,30 US-Dollar ein. Trotz dieses Rückschlags liegt die Jahresperformance weiterhin bei 180,45 %.
  • Global X Gold Miners ETF (AUAU): Die negative Stimmung griff auch auf den Goldsektor über. Der AUAU korrigierte um 12,56 % auf 40,60 US-Dollar.

Für Anleger signalisieren diese Zahlen eine sprunghaft angestiegene Kurzfrist-Volatilität, auch wenn der langfristige Aufwärtstrend bisher außergewöhnlich stark verlief.

Die nächsten Marken im Blick

Zum Handelsstart der neuen Woche liegt der Fokus auf der Stabilisierung des Silberpreises. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei die Zone zwischen 54 und 56 US-Dollar, die Ende 2025 als Widerstand fungierte und nun als Unterstützung dienen könnte.

Zudem bleibt die Entwicklung beim Goldpreis ein wichtiger psychologischer Anker für den gesamten Edelmetallkomplex. Investoren beobachten nun genau, ob sich der Abstand in der Performance zwischen Junior- und Senior-Minen während dieser Korrekturphase weiter vergrößert. Die kommenden Handelstage entscheiden darüber, ob es sich lediglich um eine gesunde Konsolidierung oder den Beginn einer tieferen Trendwende handelt.

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