Jetcon Aktie: Spektakulärer Turnaround
Der jamaikanische Autohändler Jetcon hat am Wochenende die Rückkehr in die Gewinnzone verkündet. Hinter dem massiven Umsatzsprung von 81 Prozent steckt ein radikaler Strategiewechsel: Weg von japanischen Gebrauchtwagen, hin zu chinesischen Neuwagen. Die Partnerschaft mit dem Hersteller BAIC erweist sich dabei als entscheidender Wachstumstreiber für das Unternehmen.
Starke Rückkehr in die Gewinnzone
Im Geschäftsjahr 2025 kletterte der Gesamtumsatz auf 941,1 Millionen J$, nachdem im Vorjahr lediglich 519,9 Millionen J$ erzielt wurden. Besonders deutlich zeigt sich die Erholung beim Nettoergebnis. Einem herben Verlust von 74,3 Millionen J$ im Jahr 2024 steht nun ein Gewinn von 95,2 Millionen J$ gegenüber. Auch der operative Gewinn kehrte mit 112,1 Millionen J$ eindrucksvoll ins Positive zurück. Die Bilanzsumme und das Eigenkapital legten im zweistelligen Prozentbereich zu, was die finanzielle Basis des Unternehmens stärkt.
Fokus auf chinesische Neufahrzeuge
Der Erfolg basiert maßgeblich auf der Neuausrichtung des Portfolios. Neufahrzeuge machen inzwischen 64 Prozent des Inventars aus – ein Jahr zuvor lag dieser Anteil bei lediglich 26 Prozent. Vor allem die Modelle der chinesischen Marke BAIC befeuern die Nachfrage. Besonders gefragt sind dabei folgende Modelle:
- BAIC X55 und X35
- BAIC BJ30 und BJ40
Das bisherige Kerngeschäft mit gebrauchten Fahrzeugen aus Japan rückt dagegen zunehmend in den Hintergrund. Ergänzend stabilisiert das Segment der Solarprodukte das Geschäft, da die Nachfrage nach Wetterereignissen regelmäßig anzieht.
Ehrgeizige Ziele für 2026
Managing Director Andrew Jackson plant für das laufende Jahr eine erneute Umsatzverdopplung. Dieses Ziel soll durch „kontrolliertes Wachstum“ erreicht werden, um die finanzielle Stabilität nicht zu gefährden. Allerdings bringt die schnelle Expansion auch finanzielle Lasten mit sich. Die Finanzierungskosten explodierten im Jahr 2025 um 464 Prozent auf 10,2 Millionen J$, da das Inventar für den Turnaround massiv aufgestockt werden musste.
Zusätzlich könnten geopolitische Spannungen und mögliche Störungen in den globalen Lieferketten die Warenverfügbarkeit beeinträchtigen. Jetcon geht dennoch mit deutlichem Rückenwind in das neue Geschäftsjahr. Die nächste Bewährungsprobe für die neue Strategie wird die Aufrechterhaltung der Margen bei gleichzeitig steigenden Zinskosten sein.
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