iShares MSCI World ETF: Termine im Blick
Der iShares MSCI World ETF startet in den neuen Monat in einem Umfeld mit gemischten Konjunktursignalen und wachsender Aufmerksamkeit für die nächsten Schritte der Notenbanken. Dazu kommt: Uneinheitliche Quartalsergebnisse großer Tech-Konzerne wirken nach – und genau diese Schwergewichte prägen den MSCI World Index stark. Für 2026 bleibt der Ausblick grundsätzlich von robustem Wachstum und anhaltenden Technologie-Investitionen gestützt, zugleich gelten Inflationsrisiken und hohe Bewertungen als potenzielle Gegenwinde.
Wichtige Punkte für die nächsten Tage:
- US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) am Freitag, 6. Februar
- Zinsentscheide von Bank of England und EZB am Donnerstag, 5. Februar
- MSCI-Indexüberprüfung: Ergebnis am 10. Februar, Umsetzung zum 2. März
Konjunktur und Notenbanken als Kurstreiber
In der ersten vollen Februarwoche dürfte vor allem der US-Arbeitsmarktbericht zum Taktgeber werden. Die Daten zur Beschäftigungsentwicklung (Non-Farm Employment Change) am Freitag sollen Hinweise liefern, wie robust die größte Volkswirtschaft der Welt tatsächlich ist – und was das für die künftige Geldpolitik der US-Notenbank bedeuten könnte.
Parallel rücken die Notenbanken in Europa in den Fokus. Sowohl die Bank of England als auch die Europäische Zentralbank entscheiden am Donnerstag über ihre Leitzinsen. Diese Signale können die Erwartungen an den weiteren geldpolitischen Kurs in wichtigen Industrieländern spürbar verschieben.
MSCI-Review: Routine mit Wirkung
Für die Struktur des ETFs ist zudem der nächste quartalsweise Index-Review von MSCI relevant. MSCI will die Ergebnisse der Februar-Überprüfung am 10. Februar veröffentlichen. Wirksam werden die Änderungen am 2. März.
Solche regelmäßigen Anpassungen sollen sicherstellen, dass der Index – und damit der ETF – die Lage an den globalen Large- und Mid-Cap-Märkten in den entwickelten Ländern korrekt abbildet. Auch wenn das meist ein Routineprozess ist, können sich dabei Gewichtungen einzelner Länder oder Titel im Fonds verändern.
Einordnung: Kosten und Index-Basis
Im Wettbewerbsumfeld globaler Aktien-ETFs ist die Gesamtkostenquote ein zentraler Vergleichspunkt. Der iShares MSCI World ETF (URTH) weist laut Quelle eine Total Expense Ratio (TER) von 0,24% aus. Der ETF bildet den MSCI World Index ab, der Aktien aus 23 entwickelten Ländern umfasst und die großen sowie mittelgroßen Unternehmen dieser Märkte abdeckt.
In den nächsten Tagen dürften damit weniger Einzelnachrichten, sondern vor allem Termine und Makrodaten den Ton angeben – konkret die Zinsentscheide am Donnerstag und der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag; die nächste strukturelle Weiche folgt mit dem MSCI-Review am 10. Februar und der Umsetzung Anfang März.
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