iShares EURO STOXX Banks 30-15 UCITS ETF: Ungebremster Optimismus!
Der iShares EURO STOXX Banks 30-15 UCITS ETF (DE) zeigt zum Jahresstart eine spürbare Rally im europäischen Bankensektor. Der Fonds profitierte zuletzt von der Markterholung rund um stabile Zinserwartungen und besseren Wachstumsaussichten in der Eurozone. Wie unterscheidet sich der ETF vom direkten Amundi-Konkurrenten und welche Faktoren bleiben entscheidend? Die Antwort liegt in Kosten, Indexregeln und Betonung einzelner Länder und Titel.
- Fondsvolumen: rund 2,5 Mrd. EUR (Ende 2025)
- TER: 0,51% p.a.
- Replikation: physisch (vollständig)
- Schwerpunkt: Banken der Eurozone (99,4% Finanzdienstleister)
- Aktuelle Performance (bis 16. Jan. 2026): 1 Monat +7,80%, 3 Monate +19,39%
Zusammensetzung und Konzentration
Der ETF bildet den EURO STOXX® Banks 30-15 Index physisch ab. Die Indexlogik begrenzt das Gewicht der größten Positionen auf 30% bzw. 15%, um Konzentrationsrisiken zu dämpfen. Zu den Top-Positionen Mitte Januar gehören Banco Santander (≈13,6%), BBVA (≈10,6%), UniCredit (≈9,8%) und Intesa Sanpaolo (≈8,1%). Geografisch dominieren Spanien (≈30%) und Italien (≈24%), gefolgt von Frankreich, Deutschland und den Niederlanden.
Die Kappen verhindern, dass einzelne Großbanken das Portfolio übermäßig dominieren, ändern aber nichts an der klaren Südeuropa-Last.
Performance, Liquidität und Kosten
Kurzfristig hielt der ETF eine starke Momentum-Phase: 3-Monats-Performance rund +19%. Der NAV lag Mitte Januar bei etwa 26,32 EUR; Geld-/Brief-Spanne fiel eng aus (ca. 26,16/26,19 EUR), Handelstagvolumen lag bei über 166.000 Anteilen — Indizien für gute Liquidität.
Gegenüber dem Amundi Euro Stoxx Banks ETF (thesaurierend) fällt vor allem die höhere Kostenquote auf (0,51% vs. 0,30% bei Amundi) sowie die unterschiedliche Indexmethodik (30/15-Kappen beim iShares-Index). Zudem schüttet der iShares-Fonds aus, während der Amundi-Konkurrent thesauriert. Diese Unterschiede erklären die leicht abweichenden Performanceprofile trotz ähnlicher Sektorallokation.
Treiber und Ausblick
Kurzfristige Treiber bleiben die Zins- und Wachstumserwartungen in der Eurozone sowie regulatorische Entwicklungen (EBA-Leitlinien zu ESG-Risiken, Abschluss von Basel III). Der Referenzindex wird vierteljährlich neu gewichtet — das sorgt für regelmäßige Anpassungen an Marktbewegungen und an der Gewichtungsstruktur.
Fazit: Der iShares Banks ETF kombiniert aktuelles Sektoraufschwung-Momentum mit einer Kappenlogik, die Konzentrationsrisiken begrenzt. Entscheidend bleiben Kostenunterschiede gegenüber Benchmarks und die starke Gewichtung in Spanien und Italien, die das Risiko-/Renditeprofil maßgeblich prägen.
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