IREN Aktie: Marktkonforme Preisgestaltung
Der rasante Wandel vom Bitcoin-Miner zum Betreiber von KI-Rechenzentren hat IREN eine spektakuläre Kursentwicklung beschert. Doch nach dem steilen Anstieg gerät der Höhenflug nun ins Stocken. Anleger fragen sich angesichts der jüngsten Gewinnmitnahmen, ob das Unternehmen die enormen Erwartungen an die Infrastruktur-Pläne tatsächlich zeitnah erfüllen kann oder ob die Bewertung der Realität vorausgeeilt ist.
Gewinnmitnahmen dominieren
Nach einem beeindruckenden Kursplus von über 370 Prozent auf Zwölf-Monats-Sicht setzten zuletzt deutliche Verkäufe ein. Der Titel verlor am Mittwoch über 6 Prozent an Wert und schloss bei 53,48 US-Dollar. Marktbeobachter sehen das Unternehmen in einer entscheidenden Bewährungsphase: Der Markt verlangt Beweise, dass die Transformation zur High-Performance-KI-Cloud reibungslos gelingt.
Das Handelsvolumen lag deutlich über dem Durchschnitt, was auf eine erhöhte Nervosität der Marktteilnehmer hindeutet. Die hohe Volatilität spiegelt die Unsicherheit darüber wider, ob IREN seine ehrgeizigen Ausbaupläne ohne Verzögerungen umsetzen kann.
Microsoft-Deal als zentraler Treiber
Herzstück der optimistischen Szenarien bleibt der massive 9,7-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Microsoft. Die Vereinbarung über fünf Jahre und 200 Megawatt Kapazität sorgt für planbare, wiederkehrende Umsätze von rund 1,94 Milliarden Dollar jährlich. Dies stellt eine drastische Beschleunigung im Vergleich zu früheren Prognosen dar.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Anlage "Sweetwater-1", die im April 2026 ans Netz gehen soll. Die dort verfügbare Energie könnte theoretisch bis zu sieben weitere Verträge in der Größenordnung des Microsoft-Deals ermöglichen.
Rekordgewinn und gemischte Gefühle
Die jüngsten Geschäftszahlen unterstreichen die Ambivalenz der aktuellen Lage. Einerseits übertraf der Gewinn pro Aktie mit 1,08 Dollar die Erwartungen der Analysten massiv. Der Nettogewinn sprang auf einen Rekordwert von knapp 385 Millionen Dollar.
Andererseits lag der Umsatz trotz starken Wachstums leicht unter den Konsensschätzungen. Zudem bleibt der Free Cash Flow aufgrund der extremen Investitionskosten für den Ausbau der Rechenzentren tief im roten Bereich. Dies verdeutlicht die kapitalintensive Natur des neuen Geschäftsmodells.
Uneinigkeit bei den Analysten
Die Expertenmeinungen zur weiteren Entwicklung gehen weit auseinander:
* Die Optimisten: HC Wainwright hob das Kursziel kürzlich von 56 auf 80 Dollar an und sieht weiteres Potenzial durch die Skalierung der KI-Umsätze.
* Die Skeptiker: Goldman Sachs behält ein neutrales Rating mit einem Ziel von 39 Dollar bei. Als Gründe werden Ausführungsrisiken bei der Erweiterung der GPU-Kapazitäten sowie die hohe Abhängigkeit vom Großkunden Microsoft genannt.
Kurzfristig richtet sich der Blick auf die Unterstützung im Bereich von 50 Dollar. Entscheidend für den weiteren Trend werden die Quartalszahlen am 18. Februar 2026 sein, bei denen Anleger konkrete Fortschritte beim Ausbau der Kapazitäten sehen wollen.
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