Der Wettlauf um die Vorherrschaft im KI-Zeitalter beschränkt sich längst nicht mehr auf die Entwickler der Hochleistungschips. Das Analysehaus Jefferies rückt nun einen deutschen DAX-Konzern ins Rampenlicht und kürt ihn zum Favoriten für das Jahr 2026. Die These: Ohne effiziente Stromversorgung kein KI-Boom – und genau hier könnte Infineon massiv profitieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Favoritenrolle: Jefferies nennt Infineon den „Top-Pick“ im europäischen Halbleitersektor für 2026.
  • Kursziel erhöht: Die Analysten heben das Ziel von 48 auf 52 Euro an und bestätigen „Buy“.
  • Breiter Optimismus: Auch Bernstein (51 Euro) und Barclays (44 Euro) sehen weiteres Potenzial.
  • Termin: Am 4. Februar folgen die Quartalszahlen als Realitätscheck.

Konservative Prognose als Chance?

Der Optimismus der Jefferies-Experten stützt sich auf zwei strukturelle Wachstumstreiber: die steigende Nachfrage nach Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren (AI Power) und der Trend zu softwaredefinierten Fahrzeugen (SDVs). Die Analysten argumentieren, dass die offizielle Unternehmensprognose für das Geschäftsjahr 2026 diese Dynamik noch konservativ abbildet.

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Daraus ergibt sich Spielraum für positive Überraschungen in den kommenden Quartalen. Sollten die Umsätze im KI-Segment stärker anziehen als vom Management bisher kommuniziert, müsste der Markt die Aktie neu bewerten. Mit einem Schlusskurs von 41,41 Euro am Mittwoch notiert das Papier derzeit noch deutlich unter dem neuen Jefferies-Ziel von 52 Euro.

Analystenfront formiert sich

Jefferies steht mit dieser bullischen Einschätzung nicht allein da. Bernstein Research sieht mit einem Kursziel von 51 Euro und dem Rating „Outperform“ ähnliches Potenzial und hebt explizit das Geschäft mit Power-Chips für KI-Server hervor. Barclays ergänzt das Bild mit einem Ziel von 44 Euro („Overweight“) und verweist auf eine voraussichtlich starke Berichtssaison im Sektor.

Charttechnisch befindet sich die Aktie in Schlagdistanz zu ihrem 52-Wochen-Hoch von 42,53 Euro. Der Abstand beträgt lediglich rund 2,7 Prozent, was die aktuelle Stärke des Titels unterstreicht.

Bewährungsprobe im Februar

Die Vorschusslorbeeren der Analysten verlangen nun nach fundamentaler Bestätigung. Am 4. Februar 2026 öffnet Infineon die Bücher für das erste Geschäftsquartal. Anleger werden den Fokus darauf legen, ob sich die prognostizierte Nachfrage im KI-Bereich bereits in konkreten Auftragseingängen und stabilen Margen widerspiegelt. Liefert das Management hier überzeugende Daten, steht dem Angriff auf neue Höchststände nichts mehr im Wege.

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