Impact Silver zieht die Reißleine am Standort Plomosas. Um die eigenen Barreserven zu schonen, hat das Unternehmen den Untertagebau in der mexikanischen Mine mit Wirkung zum 20. März eingestellt. Während die eigene Förderung ruht, sucht das Management nach neuen Wegen, um die vorhandene Infrastruktur profitabel zu nutzen.

Fokus auf Liquidität

Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund massiver Kostensteigerungen im gesamten Bergbausektor. Hohe Energiepreise und geopolitische Spannungen setzen die Margen weltweit unter Druck. Impact Silver reagiert auf dieses schwierige Umfeld mit einem klaren Fokus auf die Bilanzstabilität. Die liquiden Mittel des Unternehmens belaufen sich zwar noch auf über 35 Millionen USD, jedoch liegt die Priorität nun darauf, diesen Puffer in einem volatilen Marktumfeld zu erhalten.

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Anleger reagierten am Montag empfindlich auf die Nachricht. Die Aktie verlor im Tagesverlauf über neun Prozent an Wert und weitete damit die Verluste der letzten Wochen deutlich aus. Mit einem aktuellen Kurs von 0,14 Euro notiert das Papier nur noch knapp über seinem 52-Wochen-Tief.

Neue Erlösmodelle im Blick

Während der Abbau in Plomosas pausiert, laufen die Aktivitäten am Standort Zacualpan unverändert weiter und liefern weiterhin einen positiven Cashflow. Für die stillgelegte Anlage in Plomosas prüft die Geschäftsführung derzeit ein "Mill-as-a-Service"-Modell. Dabei soll die bestehende Aufbereitungsinfrastruktur genutzt werden, um Erz von Drittanbietern gegen Gebühr zu verarbeiten. Ziel ist es, die Kapazitäten des Standorts auch ohne eigene Förderung produktiv zu nutzen.

Wann die eigene Extraktion in Plomosas wieder aufgenommen wird, lässt das Unternehmen offen. Die Entscheidung hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung der operativen Kosten und der globalen Rohstoffnachfrage ab. Kurzfristig steht die Sicherung der Liquidität klar über dem Ziel der maximalen Produktionsmenge.

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