IBM Aktie: Gleichbleibende Marktstimmung?
Die IBM-Aktie zeigt sich vor den wichtigen Quartalszahlen nervös. Während der Kurs zuletzt deutlich nachgab, signalisieren Analysten überraschenden Optimismus und schrauben ihre Kursziele nach oben. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die Frage: Kann das KI-Geschäft rund um WatsonX die hohen Bewertungen rechtfertigen und den jüngsten Abwärtstrend stoppen?
Analysten gegen den Trend
Trotz der jüngsten Volatilität, die den Kurs der Aktie an den deutschen Handelsplätzen in der vergangenen Woche um rund 15 Prozent drückte, bleiben die Profis an der Wall Street zuversichtlich. Kurz vor dem Berichtstermin haben namhafte Häuser wie Jefferies, RBC Capital und die Bank of America ihre Kursziele signifikant angehoben. Der Konsens ist deutlich: Die Experten setzen auf eine Beschleunigung im Software-Sektor und positive Impulse durch die Integration künstlicher Intelligenz.
Die Zahlen im Detail
Die Messlatte für den kommenden Dienstag liegt hoch. Der Markt erwartet einen Umsatzsprung von über 9 Prozent auf 19,2 Milliarden US-Dollar. Beim Gewinn je Aktie wird sogar ein zweistelliges Wachstum auf 4,33 US-Dollar prognostiziert. Dieser Optimismus fußt auf einer starken Historie: In den letzten vier Quartalen konnte der Technologiekonzern die Analystenschätzungen stets übertreffen.
Wachstumstreiber und Bewertungsrisiken
Jefferies erwartet, dass sich das Softwarewachstum im Jahr 2026 wieder beschleunigen wird. Als konkreter Katalysator gilt die Plattform WatsonX. Partnerschaften wie die jüngst im vierten Quartal geschlossene Kooperation mit S&P Global zeigen, dass IBMs KI-Lösungen im operativen Geschäft der Großkunden ankommen.
Dennoch gibt es Warnsignale. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das spürbar über dem Branchendurchschnitt liegt, ist die Aktie ambitioniert bewertet. Zudem wächst der Konkurrenzdruck durch Cloud-Giganten wie Microsoft und Amazon. Auch der aktuelle Aktienkurs von rund 259 Euro, der nun unter dem 50-Tage-Durchschnitt notiert, spiegelt die wachsende Vorsicht einiger Marktteilnehmer wider.
Ausblick
Institutionelle Investoren wie Lockheed Martin Investment Management nutzten die jüngste Phase bereits für Zukäufe. Ob diese Rechnung aufgeht, entscheidet sich am 28. Januar 2026. Sollte IBM erneut beim Software-Umsatz und der KI-Integration überzeugen, könnte dies den nötigen Impuls liefern, um die technische Korrektur zu beenden.
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