Hensoldt Aktie: Wichtiger Bundeswehr-Deal
Der Rüstungselektronik-Konzern Hensoldt meldet den nächsten operativen Erfolg bei der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Mit der Erweiterung des Drohnenabwehrsystems ASUL erschließt das Unternehmen neue Fähigkeiten im Bereich kinetischer Gegenmaßnahmen. Dieser technologische Schritt untermauert die Wachstumsambitionen, während die Aktie nach ihrer jüngsten Rallye auf hohem Niveau konsolidiert.
- Auftrag: Integration kinetischer Waffenstationen in das Abwehrsystem ASUL.
- Technik: Zusammenarbeit mit Kongsberg für containerbasierte Lösungen.
- Performance: Kursplus von rund 140 % auf Sicht von zwölf Monaten.
Vom Jammer zum Geschütz
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat den Taufkirchener Sensorspezialisten beauftragt, das bewährte Drohnenabwehrsystem ASUL signifikant aufzurüsten. Bisher setzte das System primär auf sogenannte "Soft-Kill"-Fähigkeiten, also das elektronische Stören oder Übernehmen feindlicher Drohnen. Der neue Auftrag markiert den strategischen Übergang zu "kinetischen" Maßnahmen – dem physischen Bekämpfen von Zielen.
Kern des Projekts ist die Integration von Waffenstationen des Partners Kongsberg in mobile 10-Fuß-Container. Diese Anpassung erlaubt den Einsatz von Waffen, die bereits bei der Bundeswehr eingeführt sind. Ein neuer Kommandocontainer soll dabei die nahtlose Koordination zwischen dem Aufklärungssystem und den Waffenbedienern sicherstellen. Diese Erweiterung ist notwendig, da moderne Drohnen zunehmend gegen elektronische Störmaßnahmen gehärtet sind.
Volle Auftragsbücher stützen Kurs
Die operative Entwicklung spiegelt sich in der langfristigen Bewertung wider. Zwar notiert die Aktie mit aktuell 90,25 Euro gut 21 Prozent unter ihrem im Oktober 2025 markierten 52-Wochen-Hoch von 115,10 Euro, der langfristige Aufwärtstrend bleibt jedoch intakt. Allein in den letzten 30 Tagen legte das Papier um über 23 Prozent zu.
Investoren honorieren dabei die langfristige Planungssicherheit. Erst im Dezember sicherte sich Hensoldt einen Rahmenvertrag mit Rheinmetall Air Defence im hohen dreistelligen Millionenbereich, der bis in die 2030er Jahre reicht. Hinzu kommt ein Großauftrag über Nachtsichtgeräte, der gemeinsam mit Theon Sensors abgewickelt wird und bis 2030 über 178.000 Einheiten umfasst.
Charttechnische Lage
Trotz der starken fundamentalen Nachrichten mahnt die technische Situation zur Vorsicht. Mit einem RSI von 68,2 nähert sich der Titel dem überkauften Bereich. Der 50-Tage-Durchschnitt bei 77,78 Euro dient als solide Unterstützung, sollte die aktuelle Konsolidierung anhalten. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt ist mit knapp 2 Prozent gering, was auf eine entscheidende Phase der Trendbestätigung hindeutet.
Blick auf die Zahlen
Ob die angehobene Prognose vom Oktober 2025 vollständig erfüllt wird, entscheidet sich in wenigen Wochen. Am 26. Februar 2026 wird Hensoldt die vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentieren. Anleger werden hier besonders darauf achten, ob sich die vollen Auftragsbücher bereits in einer gesteigerten Profitabilität niederschlagen oder ob Vorlaufkosten die Margen temporär belasten.
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