Hensoldt Aktie: Starke Auftragswelle
Die Erholungsrallye der Hensoldt-Papiere erhält neue fundamentale Nahrung. Nachdem der Kurs in den vergangenen 30 Tagen bereits um über 30 Prozent zulegen konnte, meldet der Rüstungselektronik-Konzern nun einen signifikanten Folgeauftrag. Die Meldung bestätigt die aktuelle Wachstumsphantasie und zeigt, dass die vollen Auftragsbücher den jüngsten Optimismus am Markt rechtfertigen könnten.
- Großbestellung: Vertrag über 104.000 weitere Nachtsichtbrillen für Deutschland und Belgien.
- Volle Bücher: Auftragseingänge von über 1,4 Milliarden Euro zwischen Oktober 2024 und Januar 2025.
- Kursreaktion: Die Aktie notiert mit 90,70 Euro wieder über allen wichtigen gleitenden Durchschnitten.
- Nächster Termin: Vorläufige Jahreszahlen folgen am 26. Februar 2026.
Details zum Optronik-Deal
Treibende Kraft der aktuellen Nachrichtenlage ist eine Entscheidung der europäischen Rüstungsbeschaffungsagentur OCCAR. Das Konsortium aus Hensoldt Optronics und Theon Sensors erhielt den Zuschlag für die Lieferung von weiteren 100.000 Nachtsichtbrillen an die Bundeswehr sowie 4.000 Einheiten an die belgischen Streitkräfte.
Für Hensoldt ist dies mehr als nur ein Routinegeschäft: Es handelt sich um eine massive Ausweitung der bestehenden Kooperation. Seit 2021 wurden bereits 50.000 Einheiten ausgeliefert; das Zielvolumen bis 2030 steigt mit dem neuen Abruf auf über 178.000 Stück. Dies sichert dem Unternehmen im Bereich Optronik eine hohe Grundauslastung für die kommenden Jahre.
Fundamentales Polster für den Kurs
Der aktuelle Abschluss fügt sich in eine Serie starker Meldungen ein. Allein im Zeitraum von Oktober 2024 bis Mitte Januar 2025 summieren sich die Auftragseingänge auf über 1,4 Milliarden Euro. Diese operative Dynamik spiegelt sich mittlerweile deutlich im Chart wider: Mit einem Plus von gut 146 Prozent auf Jahressicht gehört der Titel zu den starken Performern im Sektor, auch wenn das 52-Wochen-Hoch von 115,10 Euro noch rund 21 Prozent entfernt liegt.
Technisch hat sich das Bild durch diese Entwicklung aufgehellt. Der Kurs hat sich mittlerweile wieder über die 200-Tage-Linie (87,63 Euro) geschoben, was von Marktteilnehmern oft als Signal für einen intakten langfristigen Aufwärtstrend gewertet wird.
Entscheidend für die weitere Bewertung wird nun sein, wie profitabel Hensoldt diese Auftragsflut abarbeiten kann. Investoren richten ihren Blick daher fest auf den 26. Februar 2026. Die an diesem Datum erwarteten vorläufigen Finanzergebnisse für 2025 müssen beweisen, dass sich die hohen Bestellvolumina auch in entsprechenden Margen niederschlagen.
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