Nach dem kräftigen Rückschlag zur Wochenmitte versuchte die Aktie des Verteidigungselektronik-Spezialisten Hensoldt wieder zuletzt wieder Boden gutzumachen. Am Donnerstag steigt der Kurs um 4,02 % auf 78,90 Euro, am Freitag dann gaben die Notierungen um rund -0,5 % nach. Sie sind nun in einem Konsolidierungsmodus, der im Moment noch einem Abwärtstrend entspricht. Heftig war am Mittwoch der Abrutsch um teils sehr große Sprünge.

Hensoldt: Das war schwach!

Die Kursbewegung stand dabei weniger im Zusammenhang mit einer einzelnen Unternehmensmeldung als mit einer allgemeinen Korrektur im europäischen Rüstungssektor. Nachdem bereits Unternehmen wie Rheinmetall und Renk mit ihren Prognosen für Irritationen gesorgt hatten, kühlte sich das Sentiment im gesamten Verteidigungssegment deutlich ab. Hensoldt wurde von dieser Entwicklung besonders stark erfasst und verlor innerhalb weniger Stunden erheblich an Wert.

Fundamental bleibt die Ausgangslage des Unternehmens jedoch stabil. Die Nachfrage nach moderner Verteidigungselektronik ist hoch, da zahlreiche Staaten ihre militärischen Fähigkeiten ausbauen. Systeme des Konzerns kommen in verschiedenen militärischen Plattformen zum Einsatz, darunter Kampfflugzeuge wie der Eurofighter sowie gepanzerte Fahrzeuge wie der Leopard-2-Panzer.

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Die wirtschaftlichen Kennzahlen zeigen gleichzeitig ein starkes Wachstum der Auftragslage. Der Auftragsbestand erhöhte sich im vergangenen Jahr um 33 % auf 8,83 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum jedoch deutlich langsamer und erreichte rund 2,45 Milliarden Euro. Diese Differenz verdeutlicht, dass die Produktion mit der Geschwindigkeit des Auftragseingangs derzeit nicht vollständig Schritt halten kann.

Um diese Lücke zu schließen, treibt das Management eine umfassende Kapazitätsoffensive voran. Ein Investitionsprogramm von rund einer Milliarde Euro soll bis zum Jahr 2027 zusätzliche Produktionsmöglichkeiten schaffen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist die geplante Übernahme des niederländischen Sensorspezialisten Nedinsco, deren Abschluss für Mitte 2026 vorgesehen ist.

Aktuell erweitert Hensoldt zudem mehrere bestehende Standorte. Eine zentrale Rolle spielt dabei das sogenannte Triumph-Areal im baden-württembergischen Aalen, auf dem zusätzliche Produktionskapazitäten aufgebaut werden sollen. Darüber hinaus plant das Unternehmen im laufenden Jahr die Schaffung von rund 1.600 neuen Arbeitsplätzen.

Am Ende sind Analysten auch deshalb wohl noch sehr zuversichtlich. Bei über 90 Euro sehen vereinzelt die Experten die Aktie. Am 26.3. wird es aber spannend. Hensoldt wird dann Zahlen präsentieren.

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