Die Straße von Hormus wird zum Schauplatz einer handfesten Versorgungskrise. Während die Aktienmärkte weltweit unter dem Druck geopolitischer Spannungen nachgeben, treibt die drohende Blockade der wichtigsten Öl-Schlagader die Energiepreise in extreme Höhen. Anleger suchen händereichend nach Absicherung in Sachwerten, was breit gestreuten Rohstoff-Indizes einen massiven Zulauf beschert.

Seit Februar 2026 befindet sich der Sektor im Ausnahmezustand. Die Ausweitung des Konflikts im Iran auf die Golfstaaten hat die globalen Lieferketten empfindlich getroffen. Brent-Rohöl verteuerte sich innerhalb weniger Wochen um 41 Prozent und notierte am Freitag bei 103,14 US-Dollar. Noch heftiger traf es Flüssigerdgas (LNG) mit einem Preissprung von 56 Prozent.

Notfallmaßnahmen der IEA

Die Internationale Energieagentur (IEA) reagierte bereits mit einer koordinierten Freigabe von 400 Millionen Barrel aus den strategischen Reserven. Allein die USA steuerten hierzu 172 Millionen Barrel bei. Diese massiven Markteingriffe konnten die Rallye bisher jedoch kaum bremsen, da die Sorge vor einer dauerhaften Schließung der Seewege den Markt dominiert.

In diesem Umfeld rücken diversifizierte Ansätze wie der WisdomTree Broad Commodities Longer Dated EUR in den Fokus. Dieser ETC setzt auf Futures-Kontrakte, die drei Monate in der Zukunft liegen. Dieser „Longer Dated“-Ansatz zielt darauf ab, die Auswirkungen von Rollverlusten zu dämpfen, während eine tägliche Währungsabsicherung Euro-Anleger vor der Volatilität des US-Dollars schützt. Die Stärke des Segments zeigt sich auch in verwandten Strategien: Der WisdomTree Enhanced Commodity Strategy Fund legte seit Jahresbeginn bereits um 15,3 Prozent zu.

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Edelmetalle als sicherer Hafen

Abseits der fossilen Brennstoffe suchen Investoren verstärkt Schutz in Edelmetallen. Die physische Nachfrage ist ungebrochen:

  • Gold-ETFs: Zuflüsse von 5,3 Milliarden US-Dollar allein im Februar.
  • Bestände: Weltweite Goldreserven in ETFs kletterten auf 4.171 Tonnen.
  • Silber: Für 2026 wird das sechste Angebotsdefizit in Folge erwartet (ca. 67 Millionen Unzen).

Die aktuelle Marktphase, die Marktbeobachter als Spätphase des Zyklus einordnen, begünstigt Rohstoffe gegenüber klassischen Risikoanlagen wie Aktien. Neben den geopolitischen Treibern stützen strukturelle Trends wie die zunehmende Elektrifizierung und der enorme Bedarf von Rechenzentren nach Kupfer das Preisniveau im industriellen Sektor.

Die weitere Preisdynamik hängt nun primär von der Dauer der Blockade am Persischen Golf ab. Sollte die Straße von Hormus über den März hinaus gesperrt bleiben, dürften selbst die Rekordfreigaben der IEA kaum ausreichen, um die physische Angebotslücke am Ölmarkt dauerhaft zu schließen.

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