Die Nachrichten des vergangenen Wochenendes zementierten die rasante Abkühlung zwischen Europa und den USA. Doch die anfängliche Begeisterung am Markt ist verflogen: Nachdem die Hensoldt-Aktie zum Wochenstart noch kurzzeitig abhob, setzte eine deutliche Korrektur ein. Gestern (Dienstag, 20. Januar) rutschte das Papier bereits um rund 3,3 % ab und beendete den Handel bei 89,75 Euro. Auch am heutigen Mittwoch setzt sich die Talfahrt fort – zur Mittagszeit notiert der Titel mit einem weiteren Minus von knapp 2,5 % bei etwa 87,55 Euro.

Wenn Schlagzeilen auf die Realität treffen

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Der Handelsverlauf der letzten 48 Stunden zeigt schmerzhaft, dass politische Börsen kurze Beine haben. Der Gedanke, dass der Radar-Spezialist massiv von einer beschleunigten Aufrüstung profitiert, wurde zwar kurzzeitig gespielt, doch die fundamentale Skepsis überwiegt nun. Dass die Aktie heute sogar die psychologisch wichtige 90-Euro-Marke nach unten durchbrochen hat, signalisiert: Die Anleger trauen dem schnellen Sprung zurück zum Rekordhoch von 117,70 Euro derzeit nicht zu. Stattdessen dominieren Gewinnmitnahmen nach der Rally der ersten Januarwochen das Geschehen.

Analysten sehen das Limit erreicht

Die Expertenmeinungen stützen die aktuelle Vorsicht. Mit einem Kursniveau unter 88 Euro nähert sich Hensoldt nun wieder gefährlich dem durchschnittlichen Analysten-Kursziel von 91 Euro an – von unten wohlgemerkt. Da nur vier der 14 relevanten Analysten zum Kauf raten, wird ein entscheidender Punkt greifbar: Die Aufrüstung in Europa ist zwar Fakt, doch Umsatzsprünge lassen sich nicht über Nacht erzwingen. Die Luft oberhalb der 90-Euro-Marke erwies sich als schlichtweg zu dünn für die aktuelle fundamentale Bewertung.

Ausblick: Luft wird dünner

Hensoldt hat ambitionierte Ziele für 2026 kommuniziert, doch Investoren fokussieren sich nun auf die Umsetzbarkeit. Der Umstand, dass Donald Trump erneut Öl ins Feuer gegossen hat, weitet die Produktionskapazitäten nicht einfach aus. Marktbeobachter warnen sogar, dass ein dauerhafter Verbleib unter der 90-Euro-Linie weitere technische Verkaufssignale auslösen könnte.

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