Hensoldt-Aktie: Darf man die verpassen?
In einer Welt, in der Kleinstdrohnen zur massiven Bedrohung für die nationale Sicherheit geworden sind, geht der Sensor-Spezialist Hensoldt heute, am 20. Januar 2026, den entscheidenden Schritt weiter. Das BAAINBw, das zentrale Beschaffungsamt der Bundeswehr in Koblenz, hat den Konzern offiziell beauftragt, das bewährte Abwehrsystem ASUL mit kinetischen Wirkmitteln auszustatten. Bisher setzte das System vor allem auf „Soft-Kill“-Maßnahmen wie das Stören von Funksignalen. Nun bekommt ASUL die Fähigkeit zum physischen „Hard-Kill“ – ein Meilenstein für den Schutz deutscher Einsatzkräfte.
Was bedeutet „kinetische Abwehr“?
Während elektronische Störsender bei modernen, autonomen Drohnen oft wirkungslos verpuffen, setzen kinetische Wirkmittel auf die kompromisslose Physik der Zerstörung. Hierbei wird das Zielobjekt durch Projektile oder Abfangkörper direkt getroffen und mechanisch neutralisiert. Hensoldt integriert hierzu die hochmoderne Kongsberg-Waffenstation, die nahtlos bereits eingeführte Bundeswehr-Waffen nutzen kann. Damit reagiert die Truppe auf hochgerüstete Gegner, deren Fluggeräte gegen klassische Funkstörungen und Jammer längst immun sind.
KI-gesteuerte Präzision im Container
Das digitale Herzstück von ASUL bleibt die Führungssoftware Elysion Mission Core. Mittels KI-gestützter Algorithmen fusioniert sie Daten der neuesten Radar-Generation (SPEXER) und elektrooptischer Sensoren in Echtzeit. Die Software bietet den Einsatzkräften in Sekundenbruchteilen die optimale Handlungsoption an: Reicht ein unauffälliger elektronischer Störangriff oder muss der finale kinetische Schuss erfolgen? Ein speziell entwickelter Führungscontainer ermöglicht dabei die direkte, hochmoderne Zusammenarbeit zwischen Kommandant und Waffen-Operator.
Fazit: Modulare Souveränität
Hensoldt beweist mit diesem Upgrade enorme technologische Agilität. Das modulare ASUL-System wächst mit der dynamischen Bedrohungslage und sichert großflächige Bereiche nun auch gegen Drohnen-Schwärme ab, die gegen elektronische Abwehr gehärtet sind. Dieser vom BAAINBw vorangetriebene Fähigkeitszuwachs ist ein entscheidender Schritt, um die Souveränität im bodennahen Luftraum nachhaltig zu verteidigen und Hensoldts Position als Marktführer im Bereich Luftabwehr zu zementieren.
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