Shin-Etsu Chemical rüstet sich für die kommenden Jahre. Während der globale Halbleitermarkt auf die Billionen-Dollar-Grenze zusteuert, investiert der japanische Konzern massiv in neue Kapazitäten. Doch reichen die geplanten Werkserweiterungen in Japan und China aus, um vom anhaltenden KI-Boom nachhaltig zu profitieren?

  • Wafer-Absatz: Prognostiziertes Wachstum von über 5 % für 2025 und 2026.
  • Halbleiter-Investition: 83 Milliarden Yen für neues Werk in Japan.
  • Silikon-Sparte: Neues Werk in China steht vor der Fertigstellung.
  • PVC-Markt: Strukturelle Verbesserung durch Ende des Kapazitätsausbaus in China erwartet.

Fokus auf High-End-Halbleiter

Der Halbleitersektor bleibt der zentrale Wachstumsmotor für den Konzern. Für die Jahre 2025 und 2026 wird ein Anstieg der weltweiten Silizium-Wafer-Auslieferungen auf insgesamt 13.500 Millionen Quadratzoll erwartet. Besonders der Hunger nach Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz treibt den Bedarf an spezialisierten Wafern für modernste Logikchips und Hochleistungsspeicher (HBM) an.

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Um diese Marktposition zu festigen, investiert Shin-Etsu rund 83 Milliarden Yen in eine neue Produktionsstätte für Lithografiematerialien in Japan. Die Inbetriebnahme soll schrittweise bis zum Ende des laufenden Jahres erfolgen.

Expansion bei Silikonen und PVC

Auch in den anderen Geschäftsbereichen treibt das Unternehmen die Expansion voran. Im Bereich der Silikone setzt Shin-Etsu verstärkt auf den Automobilsektor, für den bis 2033 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 8,5 Prozent prognostiziert wird. In diesem Monat soll ein neues Werk in der chinesischen Provinz Zhejiang fertiggestellt werden, in das rund 2,1 Milliarden Yen geflossen sind.

Parallel dazu stabilisiert sich das Umfeld für Polyvinylchlorid (PVC). Branchenexperten gehen davon aus, dass der jahrelange Zyklus des massiven Kapazitätsausbaus in China vorerst beendet ist. Da für 2026 keine nennenswerten Neuprojekte angekündigt sind, könnte das bereinigte Angebot bei gleichzeitig moderat steigender globaler Nachfrage die Margen stützen.

Ausblick auf die Quartalszahlen

Die nächsten harten Fakten liefert der Konzern am 24. April 2026 mit der Vorlage der Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr. Anleger werden dann genau prüfen, ob die hohen Investitionen bereits Früchte tragen. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung bleibt, wie schnell die neuen Kapazitäten in Japan und China die Nachfrage aus der KI- und Automobilindustrie in konkretes Gewinnwachstum ummünzen können.

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