HelloFresh Aktie: Historischer Absturz
Der Kochboxen-Anbieter HelloFresh enttäuscht den Markt auf ganzer Linie. Während das Unternehmen im Jahr 2025 bereits mit einem massiven Umsatzschwund kämpfte, zeichnet die neue Prognose für 2026 ein noch düstereres Bild. Anleger reagieren mit Panikverkäufen und schicken den Kurs auf ein nie dagewesenes Tief.
Umsatzziele deutlich verfehlt
Die finalen Zahlen für das Jahr 2025 offenbaren das Ausmaß der Krise. Mit einem Umsatzrückgang von zwölf Prozent auf 6,8 Milliarden Euro verfehlte HelloFresh die eigenen Ziele deutlich – ursprünglich war das Management von einem Minus zwischen sechs und acht Prozent ausgegangen. Zwar konnten Kosteneinsparungen das bereinigte EBITDA leicht auf 424 Millionen Euro heben, jedoch landete das operative Ergebnis damit lediglich am untersten Rand der Erwartungen.
Besonders die Sparte für Fertiggerichte belastet die Bilanz weiterhin. Während die Margen im Kerngeschäft zulegten, arbeitete dieses Wachstumssegment mit einer negativen Marge von 1,2 Prozent im Gesamtjahr 2025 unprofitabel.
Düstere Prognose schockiert Anleger
Viel schwerer wiegt der Blick in die Zukunft. Das Management rechnet für das Geschäftsjahr 2026 mit einer Fortsetzung der Abwärtsspirale. Der währungsbereinigte Umsatz soll um weitere drei bis sechs Prozent schrumpfen. Auch beim operativen Ergebnis wird mit einem erneuten Rückgang auf eine Spanne zwischen 375 und 425 Millionen Euro kalkuliert.
Marktbeobachter, die auf eine baldige Erholung gehofft hatten, sehen sich nun mit einer harten Realität konfrontiert. Die Aktie quittiert diese Aussichten am heutigen Mittwoch mit einem Kurssturz von über 15 Prozent auf 3,95 Euro. Damit markiert das Papier ein neues Rekordtief und hat seit seinem 52-Wochen-Hoch bei 11,09 Euro mehr als 60 Prozent an Wert verloren.
Institutionelle Stütze fehlt
Selbst prominente Großaktionäre können den Verkaufsdruck derzeit nicht abfedern. Zwar meldeten Schwergewichte wie Morgan Stanley und JPMorgan zuletzt Beteiligungen zwischen sechs und acht Prozent, doch das Vertrauen der breiten Anlegerschaft scheint vorerst erschöpft. Auch das am 11. März beendete Aktienrückkaufprogramm, bei dem HelloFresh für rund 152 Millionen Euro eigene Anteile erwarb, verpufft angesichts der schwachen operativen Aussichten wirkungslos.
Der Fokus richtet sich nun auf die Profitabilität der Fertiggerichte. Gelingt hier nicht zeitnah der Sprung in die Gewinnzone, fehlt dem Konzern der nötige Hebel, um den anhaltenden Umsatzschwund im klassischen Kochboxen-Geschäft auszugleichen.
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