Hecla Mining verdoppelt seinen Explorationsetat nahezu und setzt damit ein klares Signal: Nach dem Verkauf der Goldaktiva gehört die Zukunft dem Silber. Mit einem Rekordbudget von 55 Millionen US-Dollar für 2026 will das Unternehmen nicht nur die jährliche Reservenabnahme ausgleichen, sondern aktiv Wachstum generieren.

Reserven und Produktion

Den Startpunkt für diese Offensive bilden solide Zahlen. Zum Jahresbeginn 2026 bezifferte Hecla seine gesicherten Silberreserven auf 231 Millionen Unzen — nach einer Jahresproduktion von 17,0 Millionen Unzen in 2025, einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Für 2026 erwartet das Unternehmen eine Produktion zwischen 15,1 und 16,5 Millionen Unzen Silber. Der leichte Rückgang gegenüber dem Rekordjahr erklärt sich durch niedrigere Mahlgrade in der Greens-Creek-Mine in Alaska, die durch den Hochlauf des Keno-Hill-Projekts im Yukon kompensiert werden sollen. Dort lieferten jüngste Bohrungen bemerkenswerte Ergebnisse: 36,4 Unzen Silber pro Tonne über eine Breite von 6,5 Metern, wobei die bekannte Mineralisierung rund 43 Meter über bisherige Ressourcengrenzen hinaus ausgedehnt wurde.

Finanzielle Basis für die Expansion

Das ambitionierte Investitionsprogramm — das Gesamtkapitalbudget liegt zwischen 255 und 279 Millionen US-Dollar — steht auf einem deutlich stabileren Fundament als noch vor einem Jahr. Die Nettoverschuldungsquote sank von 1,6x auf rund 0,1x, sodass das Programm überwiegend aus dem operativen Cashflow und vorhandenen Liquiditätsreserven finanziert werden kann.

Bei den Kosten rechnet Hecla mit Silber-Cashkosten zwischen minus 1,50 und minus 1,25 US-Dollar je Unze sowie einem All-In Sustaining Cost von 15,00 bis 16,25 US-Dollar je Unze — nach Nebenproduktgutschriften. Den Berechnungen liegen konservative Annahmen zugrunde: Gold bei 4.000 US-Dollar und Silber bei 50,00 US-Dollar je Unze. Bei anhaltend hohen Spotpreisen wäre eine deutliche Kostenunterschreitung möglich.

Nächste Meilensteine

Kurzfristig richtet sich der Blick auf zwei konkrete Entwicklungen: das Oberflächenkühlungsprojekt in der Lucky-Friday-Mine in Idaho, das Ende 2025 zu 79 Prozent fertiggestellt war und Mitte 2026 abgeschlossen werden soll, sowie erste Explorationsergebnisse aus dem Polaris-Projekt in Nevada, wo die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen. Mittelfristig peilt Hecla eine Jahresproduktion von 20 Millionen Unzen Silber an — das Rekordbudget ist der erste Schritt auf diesem Weg.

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