Gold: Vielversprechender Weg!
Die geopolitische Lage spitzt sich zu und Anleger flüchten in Sicherheit. Während Handelskonflikte und diplomatische Spannungen zwischen den USA und der EU die Märkte verunsichern, kennt der Goldpreis nur eine Richtung: steil nach oben. Goldman Sachs sieht das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht und reagiert mit einer massiven Kurszielanhebung.
- Neuer Rekord: Gold schloss gestern auf einem Allzeithoch von 4.939,20 US-Dollar.
- Starke Performance: Seit Jahresanfang legte das Edelmetall bereits um 13,75 Prozent zu.
- Analysten-Votum: Goldman Sachs erhöht das Kursziel auf 5.400 US-Dollar.
Vertrauenskrise stärkt Edelmetalle
Auslöser der jüngsten Kaufwelle sind konkrete Zolldrohungen der US-Regierung sowie der eskalierende Streit um Grönland. Diese Unsicherheiten drückten den Dollar-Index auf ein Mehr-Wochen-Tief, was Gold für internationale Investoren automatisch attraktiver macht. Marktbeobachter wie Kyle Rodda von Capital.com warnen vor einem möglichen dauerhaften Vertrauensbruch in US-Assets. Das Kapital fließt folglich aus dem Dollarraum in physische Sachwerte.
Goldman Sachs sieht weiteres Potenzial
Diese Gemengelage veranlasste Goldman Sachs dazu, das Kursziel für das Jahresende deutlich nach oben zu korrigieren. Statt 4.900 stehen nun 5.400 US-Dollar auf dem Zettel – ein Aufschlag von über 10 Prozent. Die Investmentbank begründet diesen Schritt mit einer strukturellen Umschichtung: Private Vermögensverwalter und Hedgefonds erhöhen ihre Gold-Allokation massiv, um sich gegen globale politische Risiken abzusichern. Dies spiegelt sich auch in den ETF-Zuflüssen wider, die seit Anfang 2025 um rund 500 Tonnen gestiegen sind.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Gold?
Zentralbanken kaufen weiter
Neben privaten Anlegern fungieren die Notenbanken als stabilisierender Faktor. Vor allem Schwellenländer diversifizieren ihre Reserven systematisch weg vom US-Dollar. Die polnische Nationalbank kaufte allein im November 12 Tonnen dazu, gefolgt von Brasilien und Usbekistan. Insgesamt beliefen sich die Käufe der Zentralbanken bis November 2025 auf knapp 300 Tonnen. Dieser anhaltende Trend sorgt für eine konstante Basismachfrage, die den Preis auch bei kurzfristigen Rücksetzern stützen dürfte.
Mit Blick auf das zweite Halbjahr 2026 signalisiert die US-Notenbank Fed weitere Zinssenkungen. Da niedrigere Realzinsen die Opportunitätskosten der zinslosen Goldhaltung verringern, bleibt das makroökonomische Umfeld für das Edelmetall äußerst günstig. Sollten die geopolitischen Spannungen anhalten, dürften die von der London Bullion Market Association prognostizierten Kurse jenseits der 5.000 US-Dollar zeitnah realisiert werden.
Gold: Kaufen oder verkaufen?! Neue Gold-Analyse vom 23. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Gold-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Gold-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Gold: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








