Gold läuft zum Jahresauftakt wie auf Schienen – getrieben von geopolitischer Unsicherheit, einem schwachen Dollar und kräftiger Investmentnachfrage. Doch nach dem jüngsten Rekord stellt sich für viele: Wie stabil ist die Bewegung, wenn erste Gewinnmitnahmen einsetzen?

Gestern (Donnerstag) schloss Gold bei 5.324,30 USD – exakt am 52‑Wochen-Hoch. Auf 30 Tage gesehen liegt das Plus bereits bei 22,90%. Das unterstreicht, wie stark die Nachfrage zuletzt geworden ist.

Die Treiber: Politik, Dollar, Nachfrage

Im Zentrum stehen politische Risiken. Neue Zoll-Drohungen aus den USA – darunter ein in Aussicht gestellter 100%-Zoll auf Kanada für den Fall eines Handelsabkommens mit China – haben die Nervosität spürbar erhöht. Gleichzeitig bleiben mehrere Konfliktherde präsent: von Grönland bis Ukraine, vom Nahen Osten bis zu den Folgen internationaler Machtpolitik. In so einem Umfeld suchen Anleger oft nach „harten“ Werten – Gold profitiert davon traditionell.

Parallel wirkt der schwache US-Dollar wie Rückenwind. Laut Quelltext fiel der Greenback auf ein Vierjahrestief, belastet durch Sorgen um Fed-Unabhängigkeit, steigende Staatsschulden und geopolitische Unsicherheit. In der Praxis macht ein schwächerer Dollar Gold für Käufer außerhalb der USA häufig attraktiver – und verstärkt so die Dynamik.

Wichtig: Die jüngste Fed-Entscheidung lieferte kaum neue Impulse. Die Notenbank ließ die Zinsen am 28. Januar unverändert (3,5 bis 3,75%). Gold reagierte laut Quelltext darauf kaum.

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Zentralbanken und ETFs: Geld fließt weiter

Die Nachfrage wirkt nicht nur kurzfristig. Zentralbanken blieben 2025 große Käufer: 863 Tonnen kamen hinzu. Insgesamt überschritt die globale Goldnachfrage laut World Gold Council erstmals 5.000 Tonnen (inklusive OTC-Transaktionen).

Noch auffälliger war die Investmentseite:
- Gold-ETFs: Bestände +801 Tonnen in 2025
- Jährliche ETF-Zuflüsse: 89 Mrd. USD (höchster Wert seit 2020)
- Barren & Münzen: knapp 1.375 Tonnen (12‑Jahres-Hoch)

Unterm Strich: Nicht nur „Angstkäufe“ treiben den Markt, sondern breite Kapitalströme.

Nach Rekord: Erstmal Luft holen

Nach dem Rekordhoch folgten laut Quelltext Gewinnmitnahmen – ein typisches Muster nach sehr steilen Anstiegen. Auch wenn Gold kurzfristig anfällig bleibt, deutet der Hintergrund eher auf ein Marktumfeld hin, in dem Rücksetzer weiter Käufer anziehen könnten.

Ein Blick auf das aktuelle Momentum passt dazu: Der Schlusskurs liegt 17,54% über dem 50‑Tage-Durchschnitt (4.529,74 USD). Der RSI bei 57,7 signalisiert zugleich: Die Lage ist ambitioniert, aber nicht extrem.

Zum Schluss noch der Blick nach vorn, basierend auf den genannten Prognosen: Mehrere Banken haben ihre Ziele zuletzt angehoben – UBS auf 6.200 USD (Q1–Q3 2026), Goldman Sachs auf 5.400 USD (Dezember 2026), Société Générale und Deutsche Bank auf 6.000 USD bis Jahresende. Damit bleibt die Kernbotschaft klar: Die Rally hat kurzfristig Schwankungen, aber die großen Treiber gelten weiter als intakt.

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