Cardano: Wale sammeln ein
Cardano steht in einem unangenehmen Spannungsfeld: Während der Kryptomarkt wegen geopolitischer Unsicherheit und fallender Aktienmärkte in den Risiko-Reduktionsmodus schaltet, kaufen große Adressen offenbar weiter zu. Unter der schwachen Oberfläche zeigt sich damit ein uneinheitliches Bild. Was zählt in so einer Lage mehr – der Kurs oder das Verhalten der großen Wallets?
Risk-off bremst den gesamten Markt
Der Hintergrund ist klar: Die Stimmung an den Märkten ist aktuell defensiv. Sinkende globale Aktienmärkte und geopolitische Spannungen drücken auf Risiko-Assets – und Kryptowährungen werden dabei oft zuerst verkauft. Bitcoin rutschte laut Quelltext in eine Spanne von 81.000 bis 84.000 US-Dollar und zog damit viele Altcoins nach unten.
Cardano geriet in diesem Umfeld ebenfalls unter Druck und tastete sich an eine technisch viel beachtete Unterstützungszone heran. Laut den bereitgestellten Kursdaten notiert ADA heute bei 0,33 US-Dollar – und damit auf dem 52‑Wochen‑Tief.
Große Käufer vs. kleine Verkäufer
Spannend wird es beim Blick auf die On-Chain-Daten: In den zwei Monaten bis Ende Januar sollen „Whales“, also große Wallets, rund 454 Millionen ADA eingesammelt haben (laut Quelltext grob 160 Mio. US-Dollar Gegenwert). Das steht im Kontrast zum Verhalten kleinerer Anleger, die in diesem Zeitraum netto verkauft haben und damit zusätzlichen Abwärtsdruck erzeugten.
Ein weiterer Punkt: Die Daten zeigen einen Nettoabfluss von rund 3,36 Mio. US-Dollar von Börsen. Das wird häufig als Hinweis gewertet, dass Coins eher in langfristige Verwahrung („Cold Storage“) wandern statt für den direkten Verkauf bereit zu liegen – auch wenn das allein noch keine Trendwende garantiert.
Wichtige Fakten auf einen Blick:
- Whales kauften laut On-Chain-Daten in 2 Monaten ca. 454 Mio. ADA
- Retail-Anleger waren im selben Zeitraum Netto-Verkäufer
- Börsen meldeten laut Quelltext Nettoabflüsse von ca. 3,36 Mio. US-Dollar
Nächste Termine: CME-Futures und Technik-Upgrade
Neben dem kurzfristigen Kursgeschehen rücken zwei konkrete Entwicklungen in den Fokus:
Erstens der Zugang über regulierte Derivate: Am 9. Februar 2026 will die CME Group Cardano-Futures starten. Das könnte die Marktstruktur verändern, weil institutionelle Investoren damit ein reguliertes Instrument für ADA-Exposure bekommen – was Liquidität und Handelsaktivität beeinflussen kann.
Zweitens arbeitet das Netzwerk weiter an der Skalierung. Für 2026 bleibt das Upgrade Ouroboros Leios ein zentrales Thema, das die Transaktionskapazität erhöhen soll. Zudem verweist der Quelltext auf ein Infrastruktur-Update: Am 25. Januar wurde cardano-node-api v0.10.0 veröffentlicht, als Zeichen laufender Wartung und Weiterentwicklung.
Zum Wochenstart dürfte sich vieles an drei Punkten entscheiden: ob die Unterstützung um 0,32–0,33 US-Dollar hält, wie sich der Markt in Richtung CME-Futures-Start am 9. Februar positioniert und ob die Börsenabflüsse anhalten oder drehen.
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