Der Goldpreis rutscht am Donnerstag deutlich unter die Marke von 4.900 US-Dollar. Während die Märkte auf die für Freitag angesetzten Gespräche zwischen Washington und Teheran blicken, steigt die Nervosität – denn die Verhandlungen könnten scheitern, bevor sie richtig beginnen. Der Iran will ausschließlich über sein Atomprogramm sprechen, die USA fordern eine breitere Agenda.

Gespräche in Oman unter schlechten Vorzeichen

Die für den 6. Februar in Oman geplanten Verhandlungen entwickeln sich bereits im Vorfeld zum Streitpunkt. Berichte über fundamentale Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Gesprächsthemen lassen wenig Raum für Optimismus. Statt einer Entspannung der Lage treiben militärische Planspiele und die verhärteten Fronten die Unsicherheit weiter nach oben.

Belastungsfaktoren für Gold:
- Spot-Preis fällt um 2,26% auf 4.852,59 US-Dollar
- Festerer US-Dollar verteuert Gold für internationale Käufer
- Silberpreis bricht nach zweitägiger Erholung massiv ein
- Extreme Volatilität spiegelt nervöses Marktumfeld

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Währungsseite und EZB im Blick

Ein erstarkter US-Dollar setzt dem Edelmetall zusätzlich zu. Parallel richtet sich die Aufmerksamkeit auf die EZB-Sitzung am Donnerstag. Analysten rechnen mit unveränderten Leitzinsen von 2,0 Prozent, nachdem die Inflation im Euroraum im Januar auf 1,7 Prozent gesunken war.

Institutionen bleiben optimistisch

Die kurzfristigen Turbulenzen ändern nichts an den langfristigen Prognosen großer Häuser. Wells Fargo hob erst am 4. Februar das Kursziel für Ende 2026 deutlich an und sieht Gold in einer Spanne von 6.100 bis 6.300 US-Dollar. Die Deutsche Bank prognostiziert im Jahresverlauf Kurse von bis zu 6.000 US-Dollar.

Als fundamentale Stütze gelten die anhaltenden Zentralbankkäufe. Im vierten Quartal 2025 erwarben Notenbanken weltweit netto 230 Tonnen Gold – ein Anstieg gegenüber den 218 Tonnen im Vorquartal.

Nach dem Erreichen des Allzeithochs von knapp 5.600 US-Dollar Ende Januar durchläuft der Markt eine volatile Preisfindungsphase. Die extremen Schwankungen der Woche – vom Absturz unter 4.500 US-Dollar bis zur Erholung über 5.000 US-Dollar am Mittwoch – unterstreichen die Nervosität. Kurzfristig dürften die Ergebnisse der Oman-Gespräche die Richtung vorgeben.

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