Gold: Stabiler Kurs!
Der Goldpreis nimmt eine kurze Auszeit. Nachdem das Edelmetall gestern ein neues Rekordhoch markierte, dominieren heute Gewinnmitnahmen das Bild. Doch der eigentliche Showdown folgt erst noch: Die Finanzmärkte warten gespannt auf neue US-Daten, die über die nächste große Bewegung entscheiden dürften.
Gewinnmitnahmen nach Rekordjagd
Nach dem gestrigen Vorstoß auf ein neues 52-Wochen-Hoch bei 4.626,50 US-Dollar nutzen Händler das Niveau, um Kasse zu machen. Der aktuelle Kursrückgang auf 4.596,80 US-Dollar wirkt auf den ersten Blick wie eine klassische technische Konsolidierung. Marktteilnehmer sichern Gewinne, bevor neue makroökonomische Impulse die Karten neu mischen.
Trotz des leichten Rücksetzers ist das charttechnische Bild weiterhin konstruktiv. Mit einem Zuwachs von rund 5,87 Prozent seit Jahresanfang ist der übergeordnete Aufwärtstrend intakt, auch wenn der Markt kurzfristig als technisch überhitzt galt.
Inflation als Zünglein an der Waage
Der Fokus richtet sich nun voll auf die unmittelbar bevorstehenden US-Verbraucherpreisdaten (CPI). Sie gelten als wichtigster Indikator für den künftigen Zinskurs der Federal Reserve. Die Szenarien sind klar definiert:
- Höhere Inflation: Würden die Daten die Erwartungen übertreffen, erhöht dies den Druck auf die US-Notenbank. Das würde den Goldpreis kurzfristig belasten.
- Niedrigere Inflation: Ein schwächerer Wert würde Spekulationen auf Zinssenkungen anfeuern und könnte dem zinslosen Edelmetall den nötigen Schub in Richtung 4.700 US-Dollar verleihen.
Unsicherheit stützt das Preisniveau
Abseits der reinen Datenlage treiben fundamentale Sorgen die Anleger weiterhin in sichere Häfen. Berichte über möglichen politischen Druck auf Fed-Chef Jerome Powell wecken Zweifel an der Unabhängigkeit der Notenbank – ein Szenario, das Gold als wertstabile Alternative zum US-Dollar stärkt.
Hinzu kommen geopolitische Risiken. Die angespannte Lage im Nahen Osten, Unsicherheiten bezüglich der Ölversorgung aus Venezuela und Präsident Trumps Rhetorik zu neuen Handelstarifen sorgen für eine anhaltende Risikoaversion an den Märkten. Diese Faktoren bilden einen soliden Boden für den Goldpreis.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Wartehaltung, die durch fundamentale Risiken überlagert wird. Der aktuelle Rückgang unter die psychologisch wichtige Marke von 4.600 US-Dollar ist bislang rein korrektiv. Sobald die Inflationsdaten veröffentlicht sind, wird sich zeigen, ob die Kraft der Bullen ausreicht, um das gestrige Hoch zeitnah wieder anzugreifen.
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