Nach den heftigen Ausschlägen der Vorwoche legt der Goldmarkt zum Wochenstart den Rückwärtsgang ein – nicht unbedingt aus Überzeugung, sondern aus Mangel an Handel. US-Feiertag und die Neujahrswoche in China nehmen Tempo aus dem Markt. Doch unter der Oberfläche bleiben die Treiber aktiv: Zentralbanken kaufen weiter, und die Rally der vergangenen Monate sorgt sogar in Tresoren und bei Versicherern für Engpässe.

Weniger Handel, weniger Richtung

Heute dämpfen zwei Faktoren die Aktivität: In den USA bleibt der Handel feiertagsbedingt ruhiger, und in China schließen die Märkte zum Neujahrsfest für etwa eine Woche. Solche Phasen wirken oft wie ein „Luftanhalten“: Die Liquidität sinkt, Bewegungen können kleiner ausfallen – oder bei einzelnen Orders schneller kippen.

Zum Bild passt, dass der Preis zuletzt leicht nachgab. Der aktuelle Kurs liegt bei 4.992,50 USD, das sind -0,33% zum Vortag. Nach 30 Tagen steht dennoch ein Plus von 8,52% zu Buche. Die Richtung bleibt also grundsätzlich aufwärts, auch wenn kurzfristig der Schwung fehlt.

Wichtige Fakten auf einen Blick:
- Aktueller Kurs: 4.992,50 USD
- Heute: -0,33%
- 30 Tage: +8,52%
- YTD: +14,99%
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -8,39%
- RSI (14 Tage): 57,7 (kein Extremniveau)

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Zentralbanken stützen den Markt

Fundamental bleibt vor allem ein Punkt zentral: die robuste Nachfrage aus dem offiziellen Sektor. Laut Quelltext gelten diese Käufe als weniger preissensibel und schaffen damit eine Grundnachfrage, die stärkere Rücksetzer abfedern kann.

In dieses Bild ordnet sich auch eine optimistische Prognose ein: JP Morgan hält laut Quelle an einem positiven Szenario fest und nennt Preisziele bis 6.300 US-Dollar bis Jahresende 2026. Als Begründung werden neben Zentralbankkäufen auch eine zunehmende Diversifizierung von Investoren angeführt.

Wenn die Rally die Lieferkette stresst

Ungewöhnlich, aber bezeichnend für die Dynamik der letzten Monate: Der stark gestiegene Wert der gelagerten Bestände bringt laut Quelle die Versicherungskapazitäten an Grenzen. Betreiber von Lagerstätten müssen demnach Barren teils auf verschiedene Standorte verteilen, um Versicherungsgrenzen nicht zu reißen. Das ist kein klassischer „Preistreiber“, unterstreicht aber, wie groß die Bewegung im physischen Markt zuletzt war.

Zum Wochenstart bleibt Gold damit in einer Zwischenphase: kurzfristig ruhiger Handel, gleichzeitig stabile strukturelle Nachfrage. Konkret heißt das: Solange der Preis in Reichweite des jüngsten Bereichs bleibt (rund 8% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 5.450 USD), dürfte der Markt vor allem auf den nächsten Liquiditäts- und Nachrichtenimpuls warten – während Zentralbankkäufe laut Quelle weiterhin als Sicherheitsnetz wirken.

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