Gold: Chancenreich!
Ein Urteil des US-Supreme-Court gegen Präsident Trumps Zollpolitik sorgt für neue Unsicherheit an den Märkten, während Großbanken ihre Prognosen massiv nach oben korrigieren. J.P. Morgan und Deutsche Bank sehen das Edelmetall bereits auf dem Weg zu neuen Rekorden. Ist die aktuelle Konsolidierung nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm in Richtung 6.000 US-Dollar?
Chaos im Weißen Haus treibt Kurse
Der Konflikt zwischen der US-Justiz und dem Weißen Haus erwies sich zuletzt als zentraler Preistreiber. Nachdem der Supreme Court Trumps weitreichende globale Zölle für illegal erklärt hatte, reagierte der Präsident prompt mit der Ankündigung neuer, befristeter Strafzölle von zehn Prozent. Dieses politische Hin und Her schafft genau jene Unberechenbarkeit, die Anleger in sichere Häfen flüchten lässt.
Die Märkte werten die Situation als klares Signal für anhaltende Handelskonflikte. Bestätigt wurde diese Einschätzung durch Trumps Rede zur Lage der Nation, in der er an seinem harten Kurs festhielt. Das Edelmetall profitierte von dieser Gemengelage und beendete die Handelswoche am Freitag bei 5.296,60 US-Dollar, was einem Wochenplus von 3,25 Prozent entspricht.
Fed unter Druck, Nachfrage stabil
Neben der Politik bleibt die Geldpolitik der entscheidende Faktor. Die US-Notenbank hielt die Zinsen zuletzt stabil zwischen 3,50 und 3,75 Prozent. Zwar rechnet der Markt im März kaum mit einer Senkung, doch die Uhr tickt: Im Mai 2026 endet die Amtszeit von Fed-Chef Jerome Powell. Da Trump die Notenbank wegen angeblich zu langsamer Zinssenkungen scharf kritisiert, spekulieren Marktteilnehmer auf eine künftig lockerere Geldpolitik und einen schwächeren US-Dollar – traditionell ein Kaufsignal für Gold.
Fundamental wird der Preis durch eine Verschiebung der Nachfrage gestützt. Während der Schmuckkonsum unter den hohen Preisen leidet, kaufen Zentralbanken weiterhin massiv zu. Auch in China ist ein historischer Wandel zu beobachten: Die Nachfrage nach Anlagebarren und Münzen hat erstmals den Schmucksektor überholt.
Analysten überbieten sich
Die großen Investmenthäuser reagieren auf diese Rahmenbedingungen mit teils aggressiven Kurszielen. Besonders optimistisch zeigt sich J.P. Morgan mit einer Prognose von 6.300 US-Dollar, begründet durch starke ETF-Zuflüsse und Zentralbankkäufe. Auch die Deutsche Bank (6.000 US-Dollar) und UBS (6.200 US-Dollar) sehen noch erhebliches Potenzial.
Lediglich die Bank of America bleibt mit einem Ziel von 5.000 US-Dollar vorsichtig, während Goldman Sachs mit 5.400 US-Dollar eine moderatere Haltung einnimmt. Die Diskrepanz erklärt sich vor allem durch unterschiedliche Erwartungen an das Verhalten der Privatanleger und deren Bereitschaft, weiter Kapital aus Aktien und Anleihen in Edelmetalle umzuschichten.
Das Zusammenspiel aus geopolitischer Spannung im Nahen Osten, der unsicheren US-Handelspolitik und den anhaltenden Käufen der Währungshüter dürfte den Goldpreis auch im März in der aktuellen Zone verankern, mit einer klaren Tendenz zu hoher Volatilität bei neuen makroökonomischen Daten.
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