Genmab blickt auf eine ereignisreiche Woche zurück. Während die US-Arzneimittelbehörde FDA grünes Licht für eine neue Therapie-Kombination des Blockbusters Darzalex gab, setzt das Unternehmen intern auf ein umfangreiches Mitarbeiterprogramm. Dies geschieht vor dem Hintergrund beeindruckender Absatzzahlen aus dem vergangenen Jahr.

  • Wichtiger Meilenstein: FDA-Zulassung für Darzalex Faspro in Kombination mit VRd.
  • Starke Basis: Darzalex-Jahresumsatz 2025 klettert auf 14,35 Milliarden USD.
  • Incentive-Programm: Neue Aktienoptionen für Mitarbeiter ausgegeben.
  • Termin: Geschäftsbericht 2025 folgt am 17. Februar.

Zulassung stärkt wichtigste Einnahmequelle

Die FDA hat am Dienstag die Zulassung für ein neues Behandlungsschema von Darzalex Faspro erteilt. In Kombination mit Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason (D-VRd) darf die Antikörper-Therapie nun bei erwachsenen Patienten mit neu diagnostiziertem multiplen Myelom eingesetzt werden, für die eine Stammzelltransplantation nicht infrage kommt.

Die Entscheidung stützt sich auf Daten der Phase-3-Studie CEPHEUS. Diese belegte, dass die D-VRd-Kombination das Risiko für ein Fortschreiten der Krankheit oder den Tod im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie signifikant reduziert. Für Genmab ist diese Indikationserweiterung finanziell von hoher Bedeutung: Der vom Partner Johnson & Johnson vermarktete Wirkstoff stellt die zentrale Quelle für Lizenzgebühren dar. Erst vor einer Woche wurde bekannt, dass der Nettoumsatz von Darzalex im Jahr 2025 auf 14,35 Milliarden USD gestiegen ist.

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Mitarbeiterbeteiligung zum aktuellen Kurs

Heute gab das Unternehmen zudem die Gewährung von rund 32.800 Restricted Stock Units (RSUs) und über 34.300 Aktienoptionen (Warrants) an seine Belegschaft bekannt. Der Ausübungspreis wurde auf 2.067 DKK festgesetzt, was dem heutigen Schlusskurs entspricht. Die Optionen haben eine Laufzeit von sieben Jahren und unterliegen, ebenso wie die RSUs, einer dreijährigen Sperrfrist.

Welchen Einfluss wird die jüngste Zulassung auf die Finanzprognose für das laufende Jahr haben? Konkrete Antworten darauf wird die Veröffentlichung des Geschäftsberichts für 2025 am 17. Februar liefern. Anleger werden dann besonders auf die Entwicklung der Lizenzgebühren und den Ausblick des Managements achten, um die Wachstumsdynamik nach dem Rekordjahr 2025 einzuordnen.

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