Renk-Aktie: Wie kann man so daneben liegen?
Die Aktie von Renk setzt ihre Abwärtsbewegung fort. Im gestrigen Handel verlor der Titel 3,9 % und rutschte damit deutlich unter die jüngsten Referenzmarken. Der Kurs entfernt sich weiter von den Hochs der vergangenen Wochen und notiert klar unter wichtigen kurzfristigen Durchschnitten. Der Abstand zur letzten markanten Aufwärtsbewegung beträgt inzwischen mehr als 12 %, was das technische Bild spürbar belastet. Die Aktie nimmt den Kurs von 55,77 Euro ein. Das reicht derzeit nicht für zufriedene Gesichter.
Renk: Wieder hielt die Marke von 60 Euro nicht!
Charttechnisch zeigt sich eine klare Sicht. Unterhalb der Zone um 60 Euro fehlen derzeit belastbare Unterstützungen aus dem jüngeren Verlauf. Hier wäre es nicht einmal überraschend, wenn die Aktie auf bis zu 50 Euro nachgeben würde.
Verkäufe dominieren das Geschehen, während Gegenbewegungen rasch auslaufen. Der GD50 liegt inzwischen klar oberhalb des aktuellen Kurses, ebenso der GD100. Diese Konstellation verstärkt den kurzfristigen Druck und führt zu einem defensiven Handelsverhalten. Neue Meldungen sind hier für den Verkauf ausdrücklich nicht verantwortlich!
Bemerkenswert bleibt die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und den Rüstungs-Rahmenbedingungen. In den USA plant die politische Führung rund um Trump eine deutliche Ausweitung der Verteidigungsausgaben bis 2027 auf rund 1,5 Billionen Dollar (in diesem Jahr werden es gut 0,9 Billionen Dollar sein). Während große US-Rüstungskonzerne auf diese Signale reagierten, blieb eine vergleichbare Reaktion bei Renk aus. Renk aber wäre auch betroffen. Die Tochter Renk America profitiert mit Aufträgen!
Die hatte kürzlich tatsächlich einen Auftrag erhalten. Die Börsen haben es ignoriert.
Trotz der laufenden Korrektur halten mehrere Analysehäuser an ihren bestehenden Einschätzungen fest. Genannte Zielmarken bei annähernd 68 Euro (im Mittel) bewegen sich deutlich oberhalb des aktuellen Kursniveaus. Diese Einschätzungen ändern jedoch nichts an der kurzfristigen charttechnischen Lage. Der Markt fordert derzeit klare Signale in Form von Aufträgen oder belastbaren Kennzahlen, bevor sich das Bild aufhellt.
Solange diese Impulse fehlen, bleibt die Aktie technisch unter Druck.
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