Während der DAX heute unter Druck geriet, konnte sich die GEA-Aktie klar behaupten. Der Anlagenbauer legte zum Wochenstart finale Jahreszahlen für 2025 vor – und lieferte dabei an mehreren Stellen mehr als erwartet.

Der Konzerngewinn kletterte um 7,5 Prozent auf 414 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs auf 5,5 Milliarden Euro, organisch um 3,7 Prozent. Besonders stark entwickelten sich die Bereiche Food & Healthcare Technologies sowie Heating & Refrigeration Technologies. Das bereinigte EBITDA stieg überproportional um 8,4 Prozent auf gut 907 Millionen Euro – die operative Marge verbesserte sich damit von 15,4 auf 16,5 Prozent.

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Ausblick übertrifft Analystenerwartungen leicht

Für 2026 plant das Management ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 7 Prozent. Bei der EBITDA-Marge peilt GEA eine Spanne von 16,6 bis 17,2 Prozent an – während Analysten im Schnitt lediglich 16,8 Prozent erwartet hatten, liegt das obere Ende der Prognose damit bereits darüber. Auch der Auftragseingang zeigt sich robust: 2025 stieg er um 6,7 Prozent auf 5,92 Milliarden Euro, angetrieben durch Großaufträge über einer Million Euro. Den Cashflow belastet allerdings ein höheres Investitionsniveau, was Experten mit gemischten Signalen quittieren.

Aktionäre dürfen sich zudem über eine höhere Ausschüttung freuen: Die Dividende steigt um 15 Cent auf 1,30 Euro je Aktie.

Analysten sehen begrenztes Kurspotenzial

Die Reaktion der Märkte fiel positiv, aber nüchtern aus. Die Aktie legte rund 2 Prozent auf 62,10 Euro zu – in einem Umfeld, in dem der DAX zeitweise unter 23.000 Punkte rutschte. Seit Jahresbeginn steht damit ein Plus von gut 7,5 Prozent zu Buche, während der Leitindex rund 4 Prozent im Minus liegt.

JPMorgan sieht durch den Ausblick etwa ein Prozent Aufwärtspotenzial für die Konsensschätzungen – hält aber an der Einstufung „Underweight" mit einem Kursziel von 57,60 Euro fest. Citigroup betont derweil die defensiven Endmärkte, in denen GEA aktiv ist. Und auch mit Blick auf geopolitische Risiken im Nahen Osten – die Region macht rund 3 Prozent des Auftragseingangs aus – gilt GEA nach Einschätzung von Marktbeobachtern als vergleichsweise robust positioniert. Das Unternehmen habe sowohl die Corona-Pandemie als auch den Ukraine-Krieg mit geringen Auswirkungen überstanden.

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